Nürnberg:

Huml: Angebot zur Versorgung schwerstkranker Menschen wird ausgebaut – Neuer palliativmedizinischer Dienst am Klinikum Nürnberg nimmt im Oktober Arbeit auf

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml verstärkt den Ausbau der Versorgung schwerstkranker Menschen im Freistaat. Huml verwies am Donnerstag darauf, dass im Oktober ein neuer palliativmedizinischer Dienst am Klinikum Nürnberg die Arbeit aufnehmen wird. Sie betonte: „Eine umfassende Begleitung Schwerstkranker ist mir ein wichtiges Anliegen. Ziel der Palliativmedizin ist es, Schmerzen zu lindern sowie die Lebensqualität der Patienten soweit möglich zu erhalten und zu verbessern.“

Die Ministerin fügte hinzu: „Mit dem neuen Angebot in Nürnberg wird die Versorgung schwerstkranker Menschen weiter verbessert. Am Klinikum wird es künftig zusätzlich zur bereits bestehenden Palliativstation an der Betriebsstätte Süd nun an der Betriebsstätte Nord eine mobile Einheit geben. Mit einem Team aus qualifizierten Ärzten, geschulten Pflegekräften und weiteren Fachkräften bietet der palliativmedizinische Dienst den Betroffenen fürsorgliche Begleitung und menschliche Nähe.“

krankenhaus

Das Klinikum Nürnberg hatte die Aufnahme des palliativmedizinischen Dienstes beantragt, um alle betroffenen Patienten entsprechend versorgen zu können. Dazu gab es jetzt einen positiven Bescheid des Ministeriums.

In den vergangenen Jahren sind in Bayern bereits wesentliche Strukturen in der Hospiz- und Palliativversorgung aufgebaut worden. Mit Blick auf die aktuelle Debatte zur Sterbehilfe betonte Huml: „Mit dem Ausbau einer humanen Kultur der Sterbebegleitung setzen wir ein wichtiges Signal: wir lassen schwerstkranke Menschen am Ende ihres Lebens nicht allein. Ich bin mir sicher, dass mit dieser Botschaft der Wunsch nach Sterbehilfe in der Bevölkerung geringer wird.“

Derzeit gibt es an insgesamt 95 Krankenhäusern in Bayern stationäre palliativmedizinische Versorgungsstrukturen. 48 Krankenhäuser verfügen über eine Palliativstation. 6 Krankenhäuser haben sowohl eine Palliativstation als auch einen palliativmedizinischen Dienst. 47 Krankenhäuser haben ausschließlich einen palliativmedizinischen Dienst.

Darüber hinaus sind im Freistaat insgesamt 36 Teams der spezialisierten ambulanten Versorgung (SAPV) für Erwachsene tätig – davon 18 im ländlichen Raum sowie 4 Teams für Kinder- und Jugendliche. In diesem Jahr stellt der Freistaat wieder insgesamt 100.000 Euro für die Anschubfinanzierung von SAPV-Teams zur Verfügung.

Der Freistaat unterstützt zudem den Ausbau stationärer Hospize mit bis zu 10.000 Euro pro Hospizplatz. Im stationären Bereich verfügt Bayern derzeit über 18 Hospize mit 180 Plätzen sowie ein stationäres Kinderhospiz im schwäbischen Bad Grönenbach.

Mehr Informationen zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung finden Sie im Internet unter http://www.stmgp.bayern.de/palliativmedizin/spez_ambulant.htm.

Quelle:stmgp.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.