Erlangen:

Stadtratsbeschlüsse stärken Erlanger Altstadt
Mit einem Bündel von Maßnahmen soll in den kommenden Monaten die Erlanger Altstadt gestärkt werden. So beschloss der Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss, die Buslinie 286 ab dem nächsten Fahrplanwechsel wieder über die Bayreuther Straße durch die nördliche Innenstadt zu führen. Der Haupt-, Finanz- und Personalausschuss des Stadtrats beauftragte die Verwaltung zudem, ein gemeinsam mit dem Handelsverband konzipiertes Modell zur Erstattung von Parkgebühren und Busfahrtkosten bei Einkäufen in der Altstadt einzuführen. Geplant ist darüber hinaus, das bereits erfolgreiche Handyparken auf alle Kurzparkzonen im Stadtgebiet auszuweiten. Ferner erhielten City-Management und Stadtverwaltung grünes Licht dafür, gemeinsam mit dem Einzelhandel und dem Freifunkverein ein kostenlos zugängliches WLAN-Netz in der Innenstadt aufzubauen.

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„Die Erlanger Altstadt ist mit ihren vielen Einkaufsmöglichkeiten und Kulturangeboten überaus attraktiv. Mit den jetzt beschlossenen Maßnahmen wollen wir insbesondere den Handel in der schwierigen Phase unterstützen, die durch die Bahnbauarbeiten entsteht“, sagte Oberbürgermeister Florian Janik. Man nehme die Sorgen des Einzelhandels ernst und wolle den eingeschlagenen Weg fortsetzen, gemeinsam an der Stärkung der Innenstadt zu arbeiten. Man überprüfe das Verkehrskonzept ständig und bessere, dort wo möglich, nach. Die geänderte Fahrtroute der Buslinie 286 soll zum Fahrplanwechsel im Dezember in Kraft treten. Auch mit dieser Linie sind dann Büchenbach und Alterlangen wieder umsteigefrei an die nördliche Altstadt und den Hauptbahnhof angebunden. Die Erstattung der Park- und Busgebühren soll möglichst ebenfalls schon zum Weihnachtsgeschäft anlaufen. „Gemeinsam mit dem Einzelhandelsverband und dem City-Management werden wir nun bei den Einzelhändlern in der Innenstadt dafür werben, sich an der Aktion zu beteiligen“, erläutert Wirtschaftsreferent Konrad Beugel. „Wenn wir zahlreiche Einzelhändler gewinnen können, dann wird das eine attraktive und werbewirksame Aktion“, sagte er. Die Erstattung von Parkgebühren und Busfahrtkosten soll je 1 Euro pro Einkauf betragen und ab einem Einkaufswert von 20 Euro gewährt werden. Stadt und Einzelhandel wollen jeweils die Hälfte der Kosten tragen.
Nach dem Grundsatzbeschluss zum freien WLAN kann das City-Management nun aktiv an Einzelhandel und Gastronomie herantreten. Im Anschluss an die Gespräche soll dann ein konkreter Zeitplan erarbeitet werden. Die Stadtverwaltung wurde beauftragt, Freifunk an städtischen Gebäuden in der Fußgängerzone und im sonstigen Stadtgebiet zu realisieren. Die Zusammenarbeit mit der Freifunkinitiative nutze bürgerschaftliches Engagement und sei wirtschaftlicher als die Angebote kommerzieller Anbieter, heißt es im Beschluss des Ausschusses.
Parallel zu den genannten Bemühungen wird derzeit im Rahmen der Kampagne „HIERLANG“ die Verkehrsbeschilderung vom Stadtwesten in die Erlanger Innenstadt ergänzt. Darüber hinaus erarbeiten City-Management, Stadtverwaltung, Einzelhandel und Wirtschaft weitere Marketingaktivitäten im Rahmen der Kampagne.

Quelle:erlangen.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.