München-Erlangen:

Außenstelle für Lebertransplantation in Erlangen genehmigt – Wissenschaftsminister Spaenle und Innenminister Herrmann begrüßen Kooperation zwischen München und Erlangen zum Wohl der Patienten
Für die Durchführung von Lebertransplantationen wurde nun eine Außenstelle des Transplantationszentrums des Klinikums der Universität München am Universitätsklinikum Erlangen genehmigt. Möglich wurde diese durch eine Vereinbarung zwischen dem Klinikum der Universität München und dem Universitätsklinikum Erlangen.

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„Bayern beschreitet mit der Einrichtung der Außenstelle für Lebertransplantationen Neuland. Sie ermöglicht einerseits die enge Einbindung des Universitätsklinikums Erlangen in die medizinische Forschung und Patientenversorgung sowie die Ausbildung junger Mediziner aus Erlangen auf diesem Gebiet. Andererseits erleichtert die Außenstelle Patientinnen und Patienten aus dem nördlichen Bayern den Zugang zur Lebertransplantation und eine wohnortnahe Betreuung – in Verantwortung ausgewiesener Experten des Klinikums der Universität München“, so Wissenschaftsminister Spaenle.
Auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann begrüßt die neue Kooperation mit Modellcharakter: „Die neue Außenstelle ist ein unschätzbarer Gewinn für Patienten aus der Region, die von der Aufnahme in die Warteliste über die Transplantation bis hin zur Nachsorge auf ein kompetentes Ärzteteam aus Erlangen und München setzen können. Außerdem stärkt dieser Schritt das Universitätsklinikum Erlangen nachhaltig im Bereich von Forschung und Lehre.“

Die Verantwortung für die Außenstelle und die darin durchgeführten Lebertransplantationen trägt allein das Klinikum der Universität München. Entsprechend wird auch künftig die Warteliste vom Transplantationszentrum des Klinikums der Universität München geführt. Die Operation und die anschließende intensivmedizinische Versorgung werden je nach Zustand und Wunsch des Patienten in München oder in Erlangen durchgeführt. Die klinische Vor- und Nachsorge wird am Universitätsklinikum Erlangen erfolgen.
Die Zulassung der Außenstelle ist zunächst bis zum 31. Dezember 2017 befristet.

Quelle:stmbw.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.