München:

Bayerische Tourismusbilanz im ersten Halbjahr 2015 weiterhin mit hohen Zuwächsen

Aigner: „Bayern steht vor einem anhaltenden Tourismusboom“
Bayerns Wirtschafts- und Tourismusministerin Ilse Aigner zieht eine positive Tourismusbilanz für das erste Halbjahr 2015: Bayern steht vor einem anhaltenden Tourismusboom. Den Schwung aus dem Rekordjahr 2014 konnten wir voll mitnehmen und erneut Zuwächse erzielen. Insgesamt stehen die Zeichen im Bayerntourismus zur Halbjahreswende deutlich auf Wachstum. Bei den Gästeankünften konnte ein Wachstum von 4,8 Prozent und bei den Gästeübernachtungen von 3,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verbucht werden. Die amtliche Statistik verzeichnet 15 155 510 Ankünfte und 38 862 066 Übernachtungen.

bamberg16

Aigner weiter: Bayern bietet eine breite Angebotsvielfalt, attraktive Destinationen und Tourismusbetriebe, die für Qualität stehen. Damit ist der Bayerntourismus bestens gewappnet für die vor uns liegenden Monate. Das gute Wetter in den besucherstärksten Sommermonaten des Jahres von Anfang Juli bis jetzt mit viel Sonnenschein wird noch einmal für einen besonderen Schub sorgen.

Die Zuwachsraten bei den Gästen aus dem Inland und aus dem Ausland sind nahezu gleich hoch. Die Gästeankünfte der Inländer legten um 4,7 Prozent zu, die Ankünfte ausländischer Gäste um 5,4 Prozent. Bei den Übernachtungszahlen betragen die Zuwächse bei den Inländern 3,0 Prozent und bei den Ausländern 2,8 Prozent. Die Dominanz der inländischen Gäste zeigt sich beim Blick auf die absoluten Zahlen: 11 576 733 Ankünfte und 31 505 266 Übernachtungen der Inländer verzeichnet die Statistik gegenüber 3 578 777 Ankünften und 7 356 800 Übernachtungen im Incoming-Tourismus.

Weiterhin im Aufwind liegt der Städtetourismus vor allem in den großen Metropolen (Gemeinden über 100 000 Einwohner). Mit einem Plus von 5,3 Prozent bei den Ankünften (4 902 011) und 3,7 Prozent bei den Übernachtungen (9 433 993) konnten sie Zuwächse über dem Landesdurchschnitt realisieren. Doch auch dem ländlichen Raum kommt das steigende Interesse der Gäste an Bayern zugute. Prädikatsgemeinden wie Luftkurorte und Erholungsorte legten bei den Ankünften um 2,6 Prozent (2 643 123) und bei den Übernachtungen um 1,9 Prozent (8 634 231) gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. Mehr Gäste als im Vergleichszeitraum 2014 lockten auch Bayerns Heilbäder mit ihrem gesundheitstouristischen Angebot an. 4,0 Prozent mehr Gästeankünfte (2 228 807) und 1,5 Prozent mehr Übernachtungen (10 177 274) weist die Statistik für dieses Marktsegment aus. Auch Ferienunterkünfte und Beherbergungsstätten wie beispielsweise Jugendherbergen, Hütten, Ferienzentren und Ferienhäuser liegen mit einem deutlichen Plus von 4,4 bei den Ankünften (1 308 817) und 3,1 Prozent bei den Übernachtungen (5 002 856) weiter im Aufwind.

In der Hotellerie waren die Zuwächse im Juni mit 6,8 Prozent bei den Ankünften (2 619 158) und 4,4 Prozent bei den Übernachtungen (5 658 808) weit überdurchschnittlich. Bezogen auf das erste Halbjahr 2015 zeichnen sich mit Wachstumsraten von 5,3 Porzent und 3,3 Prozent bei Gästeankünften (12 601 348) und Übernachtungen (27 080 769) hervorragende Ergebnisse ab.

Quelle: stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.