Bamberg:

Amtswechsel bei der Staatsanwaltschaft Bamberg / Bay-erns Justizminister spricht Bardo Backert seinen Dank aus und führt Erik Ohlenschlager in sein neues Amt ein / Bausback: „Mit Bamberger Zentralstelle Cybercrime dem Aufwärtstrend bei der Cyberkriminalität die Stirn bieten!“
Der bayerische Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback hat heute den neuen Leitenden Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Bamberg Erik Ohlenschlager offiziell in sein Amt eingeführt. Er ist Nachfolger von Bardo Backert, der seit Mitte März Behördenleiter der Staatsanwaltschaft Würzburg ist.

Im rechtspolitischen Teil seiner Rede ging Bausback auf das Thema Cybercrime ein: „Gerade bei der Cyberkriminalität ist ein starker und stetiger Aufwärtstrend zu beobachten. Hier ist nicht nur die Polizei, sondern auch in besonderem Maße die Justiz gefordert. Um uns gut zu rüsten, haben wir bei der Generalstaatsanwaltschaft in Bamberg zu Beginn dieses Jahres die Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Cybercrime gegründet.“ Cybercrime greife immer weiter um sich. Daran werde sich in unmittelbarer Zukunft nichts ändern, so Bausback. „Der Reiz, die Möglichkeiten des Internets – besonders dessen Anonymität – zu nutzen, ist hoch. Ich bin froh und stolz, dass wir diesem Trend in Bayern und ganz besonders hier in Bamberg die Stirn bieten.“

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Bardo Backert (63 Jahre) trat seinen Dienst in der bayerischen Justiz im Jahr 1980 bei der Staatsanwaltschaft Würzburg an. Im Oktober 1988 wechselte er zum Amtsgericht Würzburg und kehrte im April 1994 als Gruppenleiter zur Staatsanwaltschaft Würzburg zurück. Sieben Jahre später wurde er zum Oberstaatsanwalt befördert, ehe er Mitte Juli 2005 Direktor des Amtsgerichts Gemünden wurde. Im April 2010 wurde er zum Leitenden Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Bamberg ernannt. Seit 16. März 2015 ist Herr Backert Leitender Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Würzburg.

Erik Ohlenschlager (61 Jahre) hat seine Justizkarriere am 1. Januar 1988 als Staatsanwalt in Aschaffenburg und später in Würzburg begonnen. Anschließend wirkte er von Februar 1994 bis Anfang Januar 2000 als Richter am Landgericht Würzburg. In der Folge war er zunächst als Gruppenleiter und dann ab Januar 2004 als Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Würzburg eingesetzt, bis er im Juli 2010 zum Direktor des Amtsgerichts Neustadt a. d. Saale ernannt wurde. Im März 2012 wechselte er als Vizepräsident an das Landgericht Schweinfurt. Seit 16. Mai dieses Jahres ist Erik Ohlenschlager nun Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Bamberg.

Der Justizminister sprach Bardo Backert seinen Dank für die geleistete Arbeit aus: „Für Sie stand neben dem einzelnen Verfahren mit all seinen Facetten auch immer der Mensch im Mittelpunkt. Gleichzeitig förderten Sie stets das Ansehen der Staatsanwaltschaft als objektive, auf Sachlichkeit und Gerechtigkeit bedachte Behörde. Die Staatsanwaltschaft Bamberg darf sich glücklich schätzen, dass Sie fünf Jahre an ihrer Spitze standen. Ein ganz herzliches Dankeschön für Ihr großartiges bisheriges Wirken – für Ihre neuen Aufgaben in Würzburg wünsche ich Ihnen weiterhin viel Erfolg!“

An Erik Ohlenschlager gerichtet erklärte der Minister: „Ihr unermüdlicher Einsatz und Ihr bemerkenswertes Verantwortungsbewusstsein machen Sie zu einer allseits akzeptierten Führungskraft, die uneingeschränktes Vertrauen genießt. Für Ihr neues Amt bringen Sie die besten Voraussetzungen mit. Ich bin überzeugt, dass Sie alle auf Sie zukommenden Aufgaben erfolgreich lösen werden. Für Ihre neue Tätigkeit wünsche ich Ihnen alles Gute und viel Erfolg!“

Quelle:stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.