Amberg:

Justizminister Bausback weiht generalsaniertes Landgerichtsgebäude in Amberg ein / „Modernstes Gerichtsgebäude mit hervorragender Synthese aus Alt und Neu!“
Nach Abschluss der zehnjährigen Generalsanierung weiht Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback heute feierlich das Landgerichtsgebäude in Amberg ein. In seiner Festrede dankt Bausback allen Beteiligten für die gemeisterten Herausforderungen: „Das neue Landgerichtsgebäude genügt modernsten Anforderungen an eine effektive Rechtsprechung, an Sicherheit und Barrierefreiheit. Gleichzeitig bewahren wir das historische Erbe der Gebäude und ihre Schönheit. Diese nicht immer leichte Synthese ist hier in Amberg wahrlich hervorragend gelungen!“

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Der Freistaat Bayern sanierte seit dem Jahr 2005 in drei Bauabschnitten das Amberger Landgerichtsgebäude und baute den gesamten Gebäudekomplex um. Im Mittelpunkt des ersten Bauabschnitts stand die sogenannte Regierungskanzlei, die fortan vor allem als Büroräume für das Landgericht und die Staatsanwaltschaft genutzt wird. In der ehemaligen Kanzlerwohnung, die zwischen den Jahren 2008 und 2012 generalsaniert wurde, befindet sich heute der Öffentlichkeitsbereich mit den meisten Sitzungssälen und Wartebereichen für die Prozessbeteiligten. In den vergangenen drei Jahren wurden schließlich das Rentmeisterhaus sowie das zwischen 1910 und 1911 errichtete Schwurgerichtsgebäude umfassend renoviert.

Mit Blick auf das Investitionsvolumen von insgesamt gut 26 Millionen Euro lobt der Justizminister: „Das ist dreifach gut angelegtes Geld! Gut für die Justiz und ihre Mitarbeiter: Sie erhalten eine hochmoderne Arbeitsumgebung in historischem Gewand. Gut für die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt: Mit der Generalsanierung schaffen wir optimale Rahmenbedingungen für eine zukunftsfähige und leistungsstarke Justiz und damit für Rechtssicherheit und Rechtsfrieden. Und nicht zuletzt gut für die Stadt Amberg: Das Landgerichtsgebäude mitten in der wunderschönen Altstadt ist heute mehr denn je ein Blickfang und eine Sehenswürdigkeit ersten Ranges!“

Bausback abschließend: „Als bayerische Justiz können wir besonders stolz darauf sein, mit dem Landgerichtsgebäude ebenfalls zu der langen Liste der Amberger Sehenswürdigkeiten zu zählen! Ich wünsche Ihnen allen viel Freude im neuen alten Landgerichtsgebäude!“

Quelle:stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.