München:

Bayerns Justiz bietet Familienseminare für Gefangene an / Justizminister Bausback: „Unterstützung und Rückhalt durch die Familie sind wichtige Erfolgsfaktoren für den Neustart in ein Leben ohne Straftaten!“
Bayern bietet auch in diesem Jahr wieder zwei Familienseminare für Strafgefangene aus bayerischen Justizvollzugsanstalten und deren Angehörige an. „Die Haftsituation bringt für betroffene Familien oftmals Belastungen mit sich, die sie nur schwer allein bewältigen können“, so Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback. „Wir wollen mit den Familienseminaren eine Hilfestellung bieten, diese Lebenssituation in den Griff zu bekommen. Unser Ziel ist es dabei, Familie und Partnerschaft während der Haftzeit zu stabilisieren und zu erhalten.“

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Die beiden 10-tägigen Seminare finden Ende Juli / Anfang August bzw. im September statt und werden in Nordbayern vom Arbeitskreis Resozialisierung der evangelischen Stadtmission Nürnberg e.V. und in Südbayern vom Diakonischen Werk Rosenheim durchgeführt. Teilnehmen können geeignete Gefangene aus den bayerischen Justizvollzugsanstalten mit ihren Ehepartnern und Kindern. Vorgesehen sind verschiedene sozial- und gruppenpädagogische Angebote, in deren Mittelpunkt das erlebnis- und erfahrungsorientierte Lernen steht.

„Unterstützung und Rückhalt durch die Angehörigen sind nicht zu vernachlässigende Erfolgsfaktoren für einen Neustart und eine Wiedereingliederung in ein Leben in Freiheit. Wer nach der Verbüßung der Strafe in eine intakte Familie zurückkehrt, hat größere Chancen auf ein Leben ohne Straftaten. Dies ist ein ganz wichtiger Baustein im Rahmen der Resozialisierung und damit auch gelebter Opferschutz“, so Bausback abschließend.

Quelle:stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.