München:

10 Jahre Max Weber-Programm: Besondere Förderung für 4.000 Studierende
Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle und Staatssekretär Bernd Sibler zum Jubiläum des Stipendiums – buntes Festival an der TUM in Garching

Das Max Weber-Programm des Freistaates Bayern, ein Förderangebot für besonders begabte Studierende, feiert in diesen Tagen sein 10-jähriges Bestehen. Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle betonte anlässlich des Jubiläums: „Begabtenförderung von der Grundschule bis zur Hochschule hat in Bayern einen sehr hohen Stellenwert: Im Mittelpunkt unserer Förderstrategie stehen besonders begabte Schülerinnen und Schüler ebenso wie Studierende, die erst im Studium besonders herausragende Begabungen entfalten. Das Max Weber-Programm, das auch eine finanzielle Förderung enthält, bietet den Stipendiatinnen und Stipendiaten während ihres Studiums in Bayern ein besonderes wissenschaftliches Zusatzangebot zur fachlichen Vertiefung und zum interdisziplinären Austausch. Es ermöglicht ihnen zudem, ihre Persönlichkeit weiter zu entfalten. Ich freue mich, dass wir über dieses Programm inzwischen fast 4.000 Studierende fördern konnten!“

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Rund 2.000 aktuelle Stipendiaten

Das Max Weber-Programm, das von der Studienstiftung des Deutschen Volkes durchgeführt wird, war 2005 mit 285 Stipendiatinnen und Stipendiaten gestartet und kann im Jubiläumsjahr rund 2.000 Studierende verzeichnen. Ihnen bietet sich neben der finanziellen Förderung in Form einer Bildungspauschale pro Semester und der Unterstützung von Auslandsstudien ein Programmangebot aus Sprachkursen, Softskill-Seminaren, Sommerakademien, Exkursionen, Tagungen, überregionalen Tagesveranstaltungen und Aktivitäten an den Hochschulorten. Über 1.900 Alumni sind dem Programm auch nach Abschluss ihrer Förderung verbunden und engagieren sich beispielsweise in den Kommissionen zur Auswahl neuer Stipendiaten. Fachlich betreut und begleitet werden die Stipendiatinnen und Stipendiaten von gut 120 ehrenamtlich tätigen Mentoren an den Hochschulen.

„Nährboden für  Kreativität und gelebte Verantwortungsbereitschaft“

Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler unterstrich den besonderen Charakter des Stipendiums: „Das Max Weber-Programm hat sich in den vergangenen 10 Jahren zu einer großen Familie entwickelt. Es ist zu einem Nährboden für Kreativität, Individualität und gelebte Verantwortungsbereitschaft geworden. Mit den Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie den Alumnae und Alumni als aktive Mitgestalter des Programms können wir optimistisch in die Zukunft der Begabtenförderung in Bayern blicken!“

Das Max Weber-Programm gehört zu den fünf Programmen des Elitenetzwerks Bayern, das 2004 ins Leben gerufen wurde. Das Elitenetzwerk Bayern zeichnet sich aus durch Interdisziplinarität, einen hohen Grad an Vernetzung und eine besondere individuelle Förderung der wissenschaftlichen Nachwuchstalente in Bayern. Dabei ist das Elitenetzwerk Bayern Teil eines flexiblen Gesamtsystems zur Begabtenförderung. Gemeinsam betonten Minister und Staatssekretär: „Wichtig ist uns bei allen Programmen zur Förderung besonders begabter junger Menschen, dass jedes Talent unabhängig von seiner sozialen Herkunft die Chance auf eine zusätzliche Förderung erhält.“

Begangen wird das Jubiläum am Samstag, dem 13. Juni 2015, mit einem bunten Festival ab 15.30 Uhr auf dem Gelände der TU München in Garching. Stipendiaten, Alumni und Mentoren musizieren, moderieren, bieten Workshops an und halten Vorträge. Pressevertreter sind zur Berichterstattung herzlich eingeladen. Es wird um Anmeldung per Mail gebeten an: silvia.duschka@stmbw.bayern.de

Quelle:stmbw.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.