München:

Huml wirbt für Vereinbarkeit von Familie und Zahnmedizinberuf – Bayerns Gesundheitsministerin: Thema gewinnt immer mehr an Bedeutung

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml wirbt für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch in der Zahnmedizin. Huml betonte am Dienstag anlässlich einer Veranstaltung der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns (KZVB) in München: „Dieses Thema gewinnt immer mehr an Bedeutung. Heute schon werden knapp 40 Prozent der Zahnarztpraxen in Deutschland von Frauen geführt. Die Zahl der Approbationen als Zahnärztinnen liegt sogar bei 50 Prozent. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist aber schon lange kein reines Frauenthema mehr. Auch immer mehr jungen Männern ist dies besonders wichtig. Ohne eine familienfreundliche Organisation wird eine flächendeckende Versorgung durch Zahnarztpraxen in Zukunft nicht mehr möglich sein.“

Die Ministerin fügte hinzu: „Der Freistaat Bayern bemüht sich seit Langem auf verschiedenen Ebenen darum, dass es möglich ist, als Arzt tätig zu sein und gleichzeitig eine Familie zu gründen. So haben wir uns im Gesetzgebungsverfahren zum GKV-Versorgungsstrukturgesetz maßgeblich dafür eingesetzt, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch für Zahnärztinnen gestärkt wird.“

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Huml erläuterte: „Ein Ziel war es, den individuellen Bedürfnissen und Erfordernissen der Vertragszahnärztinnen vor und nach der Geburt eines Kindes besser zu entsprechen. So wurde die Möglichkeit für Vertragszahnärztinnen, sich im zeitlichen Zusammenhang mit der Entbindung vertreten zu lassen, auf zwölf Monate verlängert. Für die Erziehung von Kindern erhalten Vertragszahnärztinnen nun die Möglichkeit, einen Entlastungsassistenten für bis zu 36 Monate zu beschäftigen. Dieser Zeitraum muss nicht zusammenhängend genommen werden.“

Die Ministerin unterstrich: „Weiterhin wird die Beschäftigung eines Entlastungsassistenten für die Pflege von Angehörigen für bis zu sechs Monate eröffnet. Die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen erhalten die Möglichkeit, den 36- bzw. 6-Monatszeitraum zu verlängern. Das ist eine gute Gelegenheit, zusätzlich etwas für die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf zu tun. Deshalb bin ich der Meinung, diese Möglichkeit sollte auch von allen genutzt werden.“

Huml fügte hinzu: „Eine weitere wichtige Maßnahme zur Stärkung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist die Aufhebung der Residenzpflicht. Früher musste eine Vertragszahnärztin oder ein Vertragszahnarzt den Wohnort so wählen, dass sie für die zahnärztliche Versorgung der Versicherten an ihrem Vertragszahnarztsitz zur Verfügung steht. Die Aufhebung der Residenzpflicht führt jetzt zu einer deutlich größeren Flexibilität.“

Die Ministerin betonte: „So können andere Aspekte wie Kinderbetreuung, Schule und Arbeitsplatz des Partners zukünftig bei der Wohnortwahl besser berücksichtigt werden. Ich kann die Zahnärztinnen und auch Zahnärzte nur ermuntern, diese Möglichkeiten zu nutzen, die das GKV-Versorgungsstrukturgesetz eröffnet hat.“

Quelle: stmgp.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.