München:

Huml dringt auf bessere Bedingungen für Hebammen – Bayerns Gesundheitsministerin zum Internationalen Hebammentag am 5. Mai

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat den Hebammen weitere Unterstützung bei dem Eintreten für bessere berufliche Rahmenbedingungen zugesichert. Huml betonte am Montag anlässlich des Internationalen Hebammentages am 5. Mai: „Der Einsatz von Hebammen und Entbindungspflegern ist unverzichtbar. Deshalb ist es wichtig, dass die Rahmenbedingungen für ihre Arbeit stimmen.“

krankenhaus

Die Ministerin fügte hinzu: „Ich werde mich auch künftig für eine langfristige Lösung in der Haftpflichtproblematik einsetzen. Bayern steht hier an der Seite der Hebammen. Das ist für mich auch als Mutter ein persönliches Anliegen.“

Die letzten Steigerungen der Berufshaftpflichtprämien wurden jeweils durch die gesetzlichen Krankenkassen insgesamt ausgeglichen. Um die Hebammen kurzfristig zu entlasten, hat der Bundestag im vergangenen Jahr zudem ein Soforthilfe-Paket beschlossen. Darin ist geregelt, dass die Hebammen seit dem 1. Juli 2014 Vergütungszuschläge zum Ausgleich für Prämienerhöhungen der Haftpflichtversicherung erhalten. Ab Juli 2015 werden dann dauerhaft Sicherstellungszuschläge gezahlt. Hintergrund ist der für Mitte 2015 angekündigte Ausstieg eines Versicherungsanbieters.

Huml unterstrich: „Es ist wichtig, klare Qualitätsanforderungen festzulegen. Im Gegenzug müssen auch die Finanzierung und das Haftungsrisiko für die Hebammenleistung ebenso klar definiert sein. Dadurch erhält der Beruf der Hebammen eine gesicherte Zukunftsperspektive und bleibt für Nachwuchskräfte attraktiv. Nur so kann auch künftig eine ausreichende flächendeckende Versorgung mit Geburtshilfe sichergestellt werden.“

Die Ministerin fügte hinzu: „Grundsätzlich begrüße ich die bereits getroffenen Maßnahmen im Bund sehr. Es müssen jedoch weitere Schritte folgen. Denn Hebammen müssen auch künftig von ihrem Beruf leben können.“

Quelle:stmgp.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.