München:

2. Bayerischer Mediationstag in München / Bayerns Justizminister Bausback: „Alternative Konfliktlösungsmethoden gewinnen immer mehr an Bedeutung.“
Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback eröffnet heute in München den
2. Bayerischen Mediationstag, der unter dem Motto „Konflikte optimal managen  Herausforderung für Wirtschaft und Praxis“ steht. „Ob Mediation, Schlichtung oder Ombudsverfahren  alternative Konfliktlösungsmethoden gewinnen in unserer Gesellschaft immer mehr an Bedeutung“, so Bausback. „Gerade auch die Wirtschaft wünscht sich eine Verbesserung und einen Ausbau der einvernehmlichen Streitbeilegung als Alternative zu mitunter langwierigen und über mehrere Instanzen sich hinziehenden Prozessen. Das haben uns die vielen Gespräche, die wir anlässlich der Evaluation des Justizstandorts Bayern geführt haben, klar gezeigt. Mit den flächendeckend angebotenen Güterichterverfahren leistet die bayerische Justiz hierzu ihren Beitrag.“

Bausback weist auch auf die anstehende Umsetzung der EU-Richtlinie über alternative Streitbeilegung in Verbraucherangelegenheiten hin. Die Richtlinie verlange von den Mitgliedstaaten, für nahezu alle vertraglichen Streitigkeiten zwischen Verbrauchern und Unternehmen die Möglichkeit einer außergerichtlichen Streitbeilegung zu schaffen. „Dies stellt für mich eine gemeinsame Aufgabe der Justiz, des Verbraucherschutzes und der Wirtschaft dar. Nur so können wir ein für Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Unternehmen gleichermaßen sinnvolles, sachgerechtes und bedarfsorientiertes Konzept der Verbraucherschlichtung in Deutschland entwickeln“, betont Bausback. Der
2. Bayerische Mediationstag kann hierzu und zu den vielfältigen anderen Themen der alternativen Konfliktlösung wichtige Anregungen liefern.

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Hintergrund:

Nach dem großen Erfolg des 1. Bayerischen Mediationstages im November 2013 findet heute auf Initiative und unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz in der IHK-Akademie München der 2. Bayerische Mediationstag statt. Mitveranstalter sind die Rechtsanwaltskammern München, Nürnberg und Bamberg, die Industrie- und Handelskammern in Bayern, der BayerischeAnwaltVerband und die MediationsZentrale München. Mit hochkarätigen Referenten und einem vielfältigen Programm werden die Chancen aufgezeigt, die ein differenziertes Konfliktmanagement für Wirtschaft und Anwaltschaft bietet. Unter dem Motto „Konflikte optimal managen – Herausforderung für Wirtschaft und Praxis“ werden die Angehörigen der Rechtsberufe, aber in besonderem Maße auch Unternehmer, Wirtschaftsjuristen und alle Anbieter einvernehmlicher Konfliktlösung angesprochen, Möglichkeiten einer sinnvollen Verknüpfung von gerichtlicher und außergerichtlicher Konfliktbeilegung zu diskutieren.

Quelle:stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.