München:

Scharf: Die Verbraucher haben das Wort / Verbrauchermonitor 2015 startet

Aktuelle Themen – alltagstaugliche Lösungen: In den kommenden vier Wochen werden die Interessen der bayerischen Verbraucher im Rahmen einer Umfrage erhoben. Darauf wies die Bayerische Verbraucherschutzministerin Ulrike Scharf heute in München hin. „Wir setzen beim Verbraucherschutz auf ein enges Zusammenspiel von Information und staatlicher Kontrolle. Die Verbraucherpolitik soll an den tatsächlichen Bedürfnissen der Bürger ausgerichtet werden. Wir wollen wissen, wo die Verbraucher der Schuh drückt. Im Fokus der diesjährigen Verbraucherbefragung stehen vor allem Fragen zum Verbraucherschutz im Internet“, so Scharf. Auch die Kennzeichnungen und Informationen auf Produkten werden ein Thema sein. Hatten Sie beim Einkaufen im Internet schon einmal Probleme? Welche Angaben fehlen aus Ihrer Sicht auf Produktverpackungen? Wie gut fühlen Sie sich als Verbraucher auf dem freien Markt geschützt? Diese und weitere Fragen wird das Nürnberger Marktforschungsinstitut GfK zufällig ausgewählten Bürgern dazu am Telefon stellen. Auftraggeber ist das Bayerische Verbraucherschutzministerium. Gleichzeitig findet die Befragung in Baden-Württemberg und Berlin statt. Scharf: „Bayern setzt seit Jahren auf eine aktive Befragung der Verbraucher und hat damit gute Erfahrungen gemacht. Durch die Abfrage in drei Ländern schaffen wir eine breite Datenbasis und sorgen für Vergleichbarkeit.“ Für die Umfrage werden in jedem Land 700 repräsentativ ausgewählte Personen ab 14 Jahren befragt. Die Ergebnisse der Befragung sollen im Sommer vorliegen.

bayern

In Bayern wird der Verbrauchermonitor regelmäßig bereits seit 2007 durchgeführt – aktuell zum sechsten Mal. Neben der kontinuierlichen Erfassung des Vertrauensindex der Verbraucher werden inhaltliche Schwerpunkte gesetzt: 2009 lag der Fokus auf Finanzen, 2010 auf Sicherheit im Netz und Ernährung, 2012 auf sozialen Netzwerken und Rechtsdurchsetzung. In 2013 wurde der Schwerpunkt auf das Thema Energie gelegt.

Quelle: stmuv.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.