Fürth:

Neues Domizil für die Vobü-Zweigstelle Stadeln
Nach 46 Jahren im Amtshaus zieht die Zweigstelle der Volksbücherei in Stadeln in neue ebenerdige Räume der ehemaligen Bankfilliale in der Stadelner Hauptstraße.

Den Leserausweis aus dem Jahr 1969 hat Thomas Jung sich bis heute aufgehoben. „Anscheinend war er mir so ein wichtiges Erinnerungsstück“, sagt der OB über vier Jahrzehnte später selbst ein bisschen überrascht. Damals war die Bücherei in Stadeln im ersten Stock des jetzigen Bürgeramtes Nord neu eröffnet worden – und 46 Jahre lang dem Standort treu geblieben.

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Doch nun findet die Zweigstelle der Volksbücherei (Vobü) ein neues Domizil, und zwar nur wenige Schritte von der alten Adresse entfernt: Die ehemalige Bankfiliale in der Stadelner Hauptstraße 94 wird ab Dienstag, 9. Juni, die neue, lichtdurchflutete Heimat werden. Ein echter Fortschritt, wie auch Vobü-Leiterin Christina Röschlein voller Freude sagt. Denn die Räumlichkeiten im Erdgeschoss bieten den Bürgern der Fürther Nordstadt mit etwa 150 Quadratmetern eine deutlich größere Fläche und damit eine attraktivere Präsentation der rund 40 000 Medien. „Jetzt verfügen haben wir außerdem über barrierefreie Zugänge“, so Röschlein. Zudem können die Öffnungszeiten um einen Vormittag erweitert und Veranstaltungen zur Leseförderung für Kinder angeboten werden.

„Das alles ist ein Riesenglück“, freut sich auch Jung, der vor allem dem Eigentümer des Hauses für die „sehr fairen Bedingungen“, zu denen die Stadt die Räume für die Dauer von 15 Jahren mietet, dankt. Bis zur Neueröffnung am 9. Juni ist noch viel zu tun. Der Umzug soll während der Pfingstferien über die Bühne gehen.

Innerhalb dieser zwei Wochen müssen insgesamt 12 500 Bücher, Hörbücher, CDs, Kassetten, Zeitschriften und DVDs eingepackt und in die Regale der neuen Zweigstelle geräumt werden. „Wir würden uns sehr über die Unterstützung der Stadelner Vereine freuen“, hofft Bürgermeister Markus Braun. Auch ortsansässige Firmen könnten einen Beitrag leisten, um die neuen Räume ansprechend zu gestalten und einzurichten.
Die Vobü-Zweigstelle Stadeln zieht um: Bürgermeister Markus Braun, Mitarbeiterin Christine Keinrath-Schlicht, Leiterin Christina Röschlein und OB Thomas Jung (v. li.) vor dem neuen Domizil in der Stadelner Hauptstraße 94.

Quelle: fuerth.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.