Fürth:

Golfpark-Erschließung abgeschlossen
Fast genau zehn Jahre sind vergangen, seit der damalige Bundesfinanzminister Hans Eichel den städtebaulichen Vertrag zur Umwandlung des früheren Flugplatzes Atzenhof vor Ort unterzeichnet hat. Nachdem der letzte Teilabschnitt der Flugplatzstraße vom BRK-Katastrophenschutzzentrum bis zur Hafenstraße fertig gestellt werden konnte, ist nun ist die Erschließung des 123 Hektar großen früheren Kasernenareals abgeschlossen.

Die Stadt hat unzählige Kanalrohre und Versorgungsleitungen verlegt, 31 000 Quadratmeter Straßen, 15 520 Quadratmeter Rad- und Gehwege, 5 070 Quadratmeter Park- und 3140 Quadratmeter Pflanzflächen angelegt. Und dabei insgesamt rund 13 Millionen Euro verbaut, die die Bundesvermögensanstalt aus den erzielten Verkaufserlösen finanzierte.

„Es ist eine perfekte Infrastruktur entstanden“, resümierte Oberbürgermeister Thomas Jung heute bei einem Ortstermin. Daher sehe er auch der weiteren Vermarktung sehr optimistisch entgegen. „Der Golfpark ist sicher das Juwel unter den Gewerbegebieten in Fürth“, so der Rathauschef. Von Anfang an sei er so konzipiert worden, dass 60 Prozent des Areals aus Grünflächen besteht. Bei der Vergabe habe man darauf geachtet, dass nur Betriebe und Dienstleister aus den Bereichen Medien, Sport, Freizeit und Forschung zum Zuge kommen und hochwertige Arbeitsplätze entstehen: „Unser Motto lautete Nachhaltigkeit vor Beliebigkeit – das wollen wir auch weiter durchhalten.“

1euro

Laut OB sind aktuell 63 Prozent der für Gewerbe vorgesehenen Flächen belegt. Im Mittelpunkt steht das im Sommer 2013 in Betrieb genommene Entwicklungszentrum für Röntgentechnik (EZRT) des Fraunhofer Instituts für Integrierte Schaltungen IIS, an dem rund 170 Wissenschaftler beschäftigt sind. Jung rechnet damit, dass in etwa fünf Jahren die Besiedelung abgeschlossen werden kann. Er schätzt, dass dann etwa 800 bis 1000 Menschen dort arbeiten.

Die Erschließung des Golfparks zählt zu den letzten Maßnahmen im Zuge der Umwandlung der früheren Militärflächen. „Als die US-Army zunächst 1995 und dann 1996 bekannt gab, Fürth zu verlassen, stand die Stadt vor einer Jahrhundertaufgabe“, erinnerte sich Stadtbaurat Joachim Krauße. „20 Jahre später können wir nun hier Vollzug melden.“

Die Luftaufnahme von Anfang März zeigt den Golfpark Atzenhof, dessen Erschließung mit dem letzten Teilstück der Flugplatzstraße vom BRK-Katastrophenschutzzentrum bis zur Hafenstraße (links im Foto) abgeschlossen ist.

Quelle:fuerth.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.