Fürth:

Wendepunkt für Innenstadthandel
19 neue Geschäfte: Gestern eröffneten die ersten Läden der Neuen Mitte und das Hornschuch-Center. OB Jung setzt bei der Einkaufslandschaft im Herzen der Stadt auf eine Aufwärtsspirale.

Die Vorfreude war enorm. Am Vortag sprachen Oberbürgermeister Thomas Jung, Stadtbaurat Joachim Krauße und Wirtschaftsreferent Horst Müller von einem einschneidenden Ereignis und von einem Wendepunkt für die Einkaufssituation in der Innenstadt. Eine Aussage, die sich nach den ersten Tagen bewahrheiten sollte. Als sowohl das Hornschuch-Center, als auch die ersten Läden in der Neuen Mitte eröffneten, war der Andrang groß und die Resonanz bei den zahlreichen Kundinnen und Kunden überaus positiv.

Neugierig strömten die Fürtherinnen und Fürther in die insgesamt 19 neuen Geschäfte. Ob Edeka-Center und Schuh Mücke, die Ankermieter im früheren Marktkaufgebäude, oder C & A, s.Oliver und Hunkemöller auf dem früheren Wöfel-Areal – alle überzeugten mit einem attraktiven Erscheinungsbild, modernem Ambiente und zahlreichen Aktionen.

Fuerth

„Gute Zahlen auf dem Arbeitsmarkt, Bevölkerungswachstum, ein regelrechter Wohnungsbauboom – Fürth hat in den vergangenen Jahren in allen wichtigen Bereichen eine positive Entwicklung verzeichnen können“, erklärte Jung bei der Einweihung der neuen Einkaufsschwerpunkte. Nur beim Einkaufen in der Innenstadt habe es schwere Defizite gegeben. Das sei einer Großstadt nicht würdig gewesen. „Ich bin aber überzeugt, dass mit den neuen Geschäften, die die Einkaufsfläche im Stadtzentrum auf einen Schlag verdoppelt haben, nun eine Aufwärtsspirale in Gang gesetzt wurde.“ Anzeichen dafür gebe es bereits. Beispiele seien das frühere Quelle-Kaufhaus, das in Kürze von Wöhrl saniert und neu gestaltet wird, aber auch das mittlerweile verwaiste Gebäude der Commerzbank, in dem Investoren weiteren Raum für Einzelhändler schaffen wollen.

In zwei Jahren – wenn alle Maßnahmen abgeschlossen sind – werden die Fürtherinnen und Fürther in ihrer Innenstadt endgültig eine angemessene Einkaufssituation vorfinden“, sagte der OB und fügte hinzu: „Und auch die Hoffnung, dass sich für das City-Center eine Lösung findet, habe ich noch nicht aufgegeben.“

Zur Eröffnung des ersten Bauabschnitts der Neuen Mitte Fürth schnitten Wirtschaftsreferent Horst Müller, MIB-Geschäftsführer Uwe Laule und Oberbürgermeister Thomas Jung ein rotes Band durch.

Quelle:fuerth.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.