Berlin:

„Kerniges Dorf! – Umbau gestalten“
Wettbewerb: Nachhaltige Ideen zur Innengestaltung in Dörfern

Der bundesweite Wettbewerb „Kerniges Dorf! – Umbau gestalten“, der zukunftsweisende Ideen für die Belebung von Dörfern auszeichnet, geht in die nächste Runde. Gesucht werden Dörfer, die sich in ihrer baulichen Gestaltung an Veränderungen in der Bevölkerung anpassen und dabei nachhaltig mit ihren Flächen und Gebäuden umgehen. Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, lobte zum Start der neuen Wettbewerbsrunde das Engagement der Dörfer und ihrer Bewohner: „Vitale Dörfer leben von den Ideen der Akteure vor Ort. Auch wenn die Dörfer und ihre Herausforderungen grundverschieden sind, gibt es immer wieder zahlreiche Beispiele für ausgeklügelte Lösungen für die Dorfinnengestaltung, die auch andernorts Schule machen können. Diese Projekte wollen wir mit dem Wettbewerb würdigen und bekannt machen. Die ländlichen Regionen können immer wieder voneinander lernen und sich dabei unterstützen.“

Gerade in Dörfern, die mit dem demografischen Wandel kämpfen, gibt es immer wieder herausragende Projekte, die Funktionalität und Erscheinungsbild dieser Ortschaften erhalten und gleichzeitig den Flächenverbrauch begrenzen. Das kann über die Stärkung von Innenentwicklung durch Umnutzung erreicht werden, aber auch durch einen mutigen Rückbau und die Gestaltung neuer Freiflächen. Da hier individuelle Konzepte gefragt sind, unterstützt das Bundeslandwirtschaftsministerium mit dem Wettbewerb Dörfer, die sich strategisch mit der Ortsgestaltung auseinandersetzen und ganzheitliche Modelle für eine gelungene Innenentwicklung erarbeiten und damit anderen Orten als Vorbild dienen.

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Hintergrundinformation zum Wettbewerb
Der Wettbewerb „Kerniges Dorf! – Umbau gestalten“ zeichnet Kommunen aus, die innovative Ideen zur Dorfgestaltung entwickelt und gemeinsam mit der Bevölkerung umgesetzt haben. Gesucht werden Ansätze und Strategien, die sich auf den ganzen Ort beziehen und Vorbild für ähnlich strukturierte Ortschaften sein können. An dem Wettbewerb, der von der Agrarsozialen Gesellschaft e.V. (ASG) vorbereitet und durchgeführt wird, können Gemeinden oder Ortsteile mit bis zu 5.000 Einwohnern teilnehmen. Die Bewerbung muss bis 30. April 2015 bei der Agrarsozialen Gesellschaft e.V., Claudia Busch, Kurze Geismarstraße 33, 37073 Göttingen, Tel. 0551/49709-0, Fax: 0551/ 49709-16, E-Mail claudia.busch@asg-goe.de eingereicht werden. Die Bewerbungen werden durch eine Fachjury bewertet. Im August und September 2015 werden die Favoriten von den Jurymitgliedern besucht. Im Anschluss ermittelt die Jury die fünf Gewinner. Die Landwirtschaftliche Rentenbank stiftet Preisgelder in Höhe von insgesamt 10.000 Euro. Im Januar 2016 werden die Preisträger bei der Internationalen Grünen Woche öffentlich ausgezeichnet.

Weitere Informationen zum Wettbewerb sowie das Teilnahmeformular finden Sie im Internet unter www.asg-goe.de/wettbewerb<http://www.asg-goe.de/wettbewerb>.

Quelle:bmel.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.