Berlin:

Wald als Thema für den Inklusionsunterricht
Schmidt: Unser Ziel ist die bessere Integration von Menschen mit Behinderung

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft präsentiert auf der didacta 2015 Unterrichtsmaterial für den Inklusionsunterricht

Druckfrisch zur diesjährigen Bildungsmesse didacta präsentiert das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung (BMEL) erstmalig inklusives Lehrmaterial seiner beliebten Waldfibel. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt erklärte dazu:“ Mein Ziel ist es, Menschen mit Behinderung stärker in unsere Gesellschaft zu integrieren. Ein wichtiger Ansatz hierzu ist der gemeinsame Schulunterricht von behinderten und nicht behinderten Kindern, wozu mein Haus mit den neu entwickelten Unterrichtsmaterialien ein gutes Stück beitragen kann.“ Die gut 40 Seiten starke Blattsammlung umfasst die wichtigsten Abbildungen und Inhalte rund um den Lebensraum Wald und seine Bewohner. Das Niveau des Materials entspricht dabei den Anforderungen des inklusiven Schulunterrichts im Elementarbereich und wurde extra für den übergreifenden Einsatz konzipiert. Die Anregung für die neue Bildungsunterlage stammt von einer Lehrerin, mit der das Material gemeinsam entwickelt wurde.

waldweg

„Der Wald ist ein spannendes Unterrichtsthema, das sich ganz besonders für den Inklusionsunterricht an Grundschulen eignet“ so der Minister weiter.“ Der Wald kann mit allen Sinnen entdeckt werden. Die Kombination aus Bewegung, Sinneseindrücken, Naturerleben und Abenteuer spricht die Kinder auch emotional an und macht den Waldbesuch zu einem unvergesslichen Erlebnis, “ sagte Schmidt.

Die vorliegende Materialsammlung des Bundeslandwirtschaftsministeriums bietet eine solide Basis, um den Wald und seine Bewohner zu entdecken. Die Sammlung ist mit naturgetreuen Illustrationen bebildert und ermöglicht damit einen emotionalen Bezug zur Schriftsprache. Ein kurzer Steckbrief sowie zwei unterschiedlich schwierige Kurztexte liefern alle wesentlichen Fakten und sind insbesondere für Leseanfänger geeignet. Das Besondere: Die Materialien sind für das sinnverstehende Lesen teils mit Silbentrennung sowie in einfacher Sprache angelegt. Das neue Inklusionsmaterial zur Waldfibel wird zum ständigen Selbstausdruck auf waldkulturerbe.de kostenfrei angeboten.

Auf dem Wissensportal www.waldkulturerbe.de<http://www.waldkulturerbe.de> finden Pädagogen weitere auf die Waldfibel abgestimmte Begleitmaterialien für den Lehreinsatz wie die Waldfibelposter samt Rechercheheft „Unsere Waldbäume“ oder „Mein kleines Herbarium“ und vieles mehr, das abwechslungsreiche Möglichkeiten für einen individuellen Unterricht bietet.

Quelle:bmel.bund.de

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.