München:

Bayerns Justizminister Bausback trifft bulgarischen Amtskollegen Hristo Ivanov / Bausback: „Ich freue mich, dass wir den justiziellen Austausch zwischen Bayern und Bulgarien heute fortsetzen können!“
Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback heißt heute im Münchner Justizpalast seinen bulgarischen Amtskollegen Hristo Ivanov willkommen. An dem Treffen nimmt unter anderem auch der Münchner Bundestagsabgeordnete Dr. Hans Peter Uhl teil, der sich seit vielen Jahren sehr für den Austausch zwischen Deutschland und Bulgarien engagiert. Bausback zu diesem Anlass: „Ich freue mich, dass wir den wichtigen justiziellen Austausch zwischen Bayern und Bulgarien heute fortsetzen und dabei insbesondere über die länderübergreifende Zusammenarbeit in Strafsachen, über gemeinsame Vorhaben bei der Aus- und Fortbildung sowie über die in Bulgarien geplante Justizreformstrategie sprechen können.

bulgarien

Bausback heute in München: „Wer der organisierten, länderübergreifenden Kriminalität – etwa beim Wohnungseinbruchdiebstahl oder bei Drogendelikten – nachhaltig die Stirn bieten will, muss über die nationalen Grenzen hinaus denken und zusammenarbeiten. Auch deshalb ist es mir eine große Freude, mich heute mit meinem bulgarischen Amtskollegen austauschen zu können! Wir machen uns insbesondere gemeinsam Gedanken über die Zusammenarbeit bei der justiziellen Rechtshilfe. Wir sind uns einig, dass Rechtshilfeersuchen heutzutage zu den absoluten Standardinstrumenten bei strafrechtlichen Ermittlungsverfahren mit Auslandsbezug gehören. Ein Beispiel für unsere gute Zusammenarbeit: Die bisherigen Auslieferungsverfahren verliefen reibungslos. An diese Erfolge müssen wir anknüpfen.“

Der bulgarische Justizminister anlässlich seines Besuchs bei seinem bayerischen Amtskollegen: „Die aktuelle bulgarische Regierung und das bulgarische Parlament haben ein anspruchsvolles Reformprogramm für das komplette Justizsystem und die zugehörigen Institutionen verabschiedet. Ich bin besonders froh, dass mein erstes bilaterales Treffen nach der Verabschiedung der Justizreformstrategie mit meinem bayerischen Amtskollegen stattfindet. Minister Bausback und ich können uns so über konkrete gemeinsame Vorhaben unterhalten sowie über die Fortsetzung und Vertiefung schon bestehender Formen der erfolgreichen Zusammenarbeit. Die Zusammenarbeit und der Erfahrungsaustausch zwischen Bayern und Bulgarien in vielen Bereichen der Justiz haben bereits Tradition – wie zum Beispiel bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität und der Korruption. Ich nutze die Gelegenheit meines Besuches in München, um mich persönlich für die Unterstützung und die fruchtbare Zusammenarbeit in den letzten Jahren zu bedanken. Und ich freue mich schon heute auf die nächsten Schritte unserer Kooperation.“

Am Nachmittag statten beide Justizminister der Justizvollzugsschule in Straubing sowie der Einrichtung für Sicherungsverwahrte einen Besuch ab. Bausback hebt allgemein die Bedeutung einer länderübergreifenden Zusammenarbeit bei der Aus- und Fortbildung hervor: „Hier legen wir schon seit vielen Jahren großen Wert darauf – bilaterale Seminare zu aktuellen Themen, Informationsaufenthalte und die Entsendung von Referenten sind nur ein paar Beispiele des bunten Straußes.“

Bausback abschließend: „All das dient einer besseren Bekämpfung der Kriminalität und damit unser aller Sicherheit – in Bulgarien und Bayern!“

Quelle:stmj.bayern.de

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Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.