Berlin:

Wissenschaft als Fundament der Freundschaft
Bundesministerin Wanka würdigt bei Israel-Reise 50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen: „Wissenschaftler beider Länder förderten die Annäherung“

Israel und Deutschland vertiefen ihre wissenschaftliche Zusammenarbeit. Am 12. Mai jährt sich die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen beiden Staaten zum fünfzigsten Mal. Das Jubiläumsjahr wird auch mit zahlreichen Wissenschaftsveranstaltungen gefeiert, zu deren Auftakt die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka, heute nach Israel reist. Wanka ist die erste Bundesministerin, die im Jubiläumsjahr das Land besucht. Sie wird bei ihrem Besuch unter anderem zwei neue Minerva-Zentren eröffnen, die deutsch-israelischen Forschungsprojekten und dem wissenschaftlichen Austausch beider Länder dienen.

israel

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und des Holocaust waren es auch die Wissenschaftsbeziehungen, die eine langsame Annäherung der neuen Staaten Israel und Bundesrepublik Deutschland einleiteten. „Wissenschaftler in beiden Ländern leisteten einen erheblichen Beitrag, vertrauensvolle und freundschaftliche Beziehungen zwischen Israel und Deutschland möglich zu machen“, sagte Wanka zum Start ihrer Reise.

In Tel Aviv und Rehovot tagt anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten ein hochkarätig und interdisziplinär besetztes Symposium des Weizmann-Instituts, der Max-Planck-Gesellschaft und der israelischen Akademie der Wissenschaften, das Wanka eröffnen wird. Bereits 1959 machte die Max-Planck-Gesellschaft eine Delegationsreise an das Weizmann-Institut in Rehovot. „Bei diesem Treffen initiierten die Wissenschaftler vor 56 Jahren die Zusammenarbeit beider Länder, als sie in Rehovot zusammengekommen sind, um nach den Schrecken der Shoah eine gemeinsame Basis für die wissenschaftliche Kooperation zu suchen“, sagte Wanka. Die Ministerin wird sich bei ihrer Reise mit dem Präsidenten des Weizmann-Instituts treffen, Prof. Daniel Zajfman, und mit jungen Wissenschaftlern am Weizmann-Institut ins Gespräch kommen.

Im Rahmen des Symposiums wird Wanka zwei neue Minerva-Zentren eröffnen. Die beiden neuen Zentren, die an israelische Forschungseinrichtungen angegliedert sind, werden in einem wettbewerblichen Verfahren ausgewählt. Bereits seit 1964 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Programme der Minerva-Stiftung die Forschungskooperation mit Israel. Inzwischen umfasst die Zusammenarbeit alle Bereiche von der Grundlagenforschung bis zur angewandten Forschung. Außerdem verleiht die Ministerin während des Symposiums auch den ARCHES-Preis 2014 (Award for Research Cooperation and High Excellence in Science), mit dem jährlich herausragende gemeinsame deutsch-israelische Forschungskooperationen ausgezeichnet werden.  Zum Abschluss ihrer Reise – wenige Tage nach dem siebzigsten Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz – wird die Bundesministerin in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem einen Kranz niederlegen.

Quelle:bmbf.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.