München:

Fonds zur Belebung des bayerischen Venture-Capital-Markts um 50 Millionen Euro aufgestockt

Aigner: „Starkes Signal für bayerische Start-ups“
Gute Nachrichten für die bayerische Gründerszene. Die sogenannte EIF/LfA-Fazilität – ein Dachfonds, der in bayerische Wagniskapitalfonds investiert wurde heute auf 150 Millionen Euro aufgestockt. Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner: „Oft haben es junge, innovative Unternehmen schwer, einen Investor zu finden, mit dessen Hilfe sie ihre tollen Ideen auch zu unternehmerischen Erfolg umsetzen können. Genau hier setzen wir mit dem Fonds an und beleben den bayerischen Venture-Capital-Markt.

1euro

Der Fonds ist bei Investoren äußerst gefragt: Bislang haben 18 Wagniskapitalfonds mit Sitz in Bayern Investitionszusagen aus dem Fonds in Höhe von 99,6 Millionen Euro erhalten. Da damit das ursprüngliche Volumen von 100 Millionen Euro beinahe vollständig gebunden wurde, war die Aufstockung um 50 Millionen Euro erforderlich. Von den zugesagten Mitteln sind bereits rund 33 Millionen Euro an die finanzierten Fonds geflossen, davon stammte je die Hälfte von LfA und EIF. Im selben Zeitraum haben die Fonds bereits rund 85 Millionen Euro in 30 bayerische Unternehmen investiert. Jeder Euro der LfA konnte damit 5 Euro an Investitionen anschieben.

Aigner weiter: „Existenzgründungen und junge Unternehmen treiben den Fortschritt voran, schaffen Arbeitsplätze und sind ausschlaggebend für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Volkswirtschaft. Um hier Investitionen anzuschieben, haben wir schon im vergangenen Jahr im Bundesrat die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Wagniskapital und Gründer eingefordert. Der Fonds reiht sich damit in unser Gesamtkonzept ein, Bayern zum Gründerland Nummer eins zu machen.“

Der Fonds wurde auf Initiative des Bayerischen Wirtschaftsministeriums, der LfA Förderbank Bayern und des Europäischen Investmentfonds (EIF) geschaffen und investiert seit 2009 in Wagniskapitalfonds in Bayern. Er finanziert sich je zur Hälfte aus Mitteln der LfA sowie des EIF. Ziel ist es, das Wagniskapitalangebot für kleine und mittlere Unternehmen in Bayern zu verbreitern.

Quelle: stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.