Berlin:

Behördennummer 115 jetzt zum Ortstarif und kostenlos über Flatrates erreichbar

Die einheitliche Behördennummer 115 ist ab sofort sowohl aus dem Festnetz als auch aus mehreren Mobilfunknetzen zum Ortstarif und damit kostenlos über Flatrates erreichbar. Hierzu erklärt Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich: „Die 115 ist der Kundenservice der öffentlichen Verwaltung. Ich freue mich sehr, dass nun auch die Tarife bürgerfreundlich sind. Welche Frage auch immer Sie an die Verwaltung haben: wählen Sie die 115 und nutzen Sie den günstigen direkten Draht in die Behörden und Ämter!“

 

Während die Tarifumstellung im Festnetz auf einer entsprechenden Verfügung der Bundesnetzagentur beruht, ist die Umstellung im Mobilfunk für die Unternehmen freiwillig. Der Anbieter Vodafone hat bereits zum 1. März die Tarife für die 115 den Festnetztarifen angepasst und bietet die 115 zum Ortstarif und damit kostenlos über die Flatrate an. Als weiterer Mobilfunkanbieter hat Telefonica Germany seine Tarife zum 1. April umgestellt. E-Plus hat eine Umstellung für die zweite Jahreshälfte 2012 angekündigt, T-Mobile prüft derzeit eine Tarifanpassung.

Die IT-Beauftragte der Bundesregierung, Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe, empfing heute in Berlin Jens Schulte-Bockum, Chief Operating Officer (COO) von Vodafone Deutschland. In dem Gespräch dankte Rogall-Grothe dem Unternehmen für die Übernahme seiner Vorreiterrolle: „Die Entscheidung von Vodafone, als erster Anbieter die 115 auch im Mobilfunk zu Festnetzkonditionen anzubieten, wird die weitere Entwicklung der 115 maßgeblich beflügeln.“

Zu den für Vodafone ausschlaggebenden Gründen für eine Tarifumstellung erklärt Vodafone COO Schulte-Bockum: „Mit unserem Bekenntnis zur einheitlichen Behördennummer 115 wird der Service für Bürger noch attraktiver. Eine Nummer für alle Behörden, und das bei transparenten Kosten, ist kundenfreundlich und zeitgemäß. Internet und Telekommunikation sind für ein Innovationsland wie Deutschland Treiber für den Fortschritt, gerade auch beim Ausbau einer modernen und bürgernahen Verwaltung.“

Unter der 115 erhalten Bürgerinnen und Bürger in den beteiligten Regionen Auskünfte zu Kommunal-, Landes- und Bundesthemen – vom Personalausweis über KFZ-Angelegenheiten bis hin zur Praxisgebühr oder der Rente. Derzeit haben rund 20 Millionen Bürgerinnen und Bürger Anschluss unter der 115. 205 Kommunen und 11 Bundesländer machen bereits mit.

Die 115 ist in den teilnehmenden Regionen montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Weitere Informationen zur einheitlichen Behördennummer 115 und zu den Tarifen finden Sie unter www.115.de. Dort können auch Festnetzbetreiber gemeldet werden, die die Verfügung der Bundesnetzagentur bislang noch nicht umgesetzt haben.

Quelle: bva.bund.de

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.