München:

Huml wirbt für Grippe-Impfung – Bayerns Gesundheitsministerin: Insbesondere ältere Menschen brauchen Schutz

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml wirbt insbesondere bei älteren Menschen für eine Impfung gegen Grippe. Huml betonte am Sonntag: „Die Saison der Virusgrippe beginnt zwar üblicherweise schon im Herbst. Höhepunkt der ‚Influenza‘ ist aber meist erst zwischen Januar bis März. Eine Impfung ist auch jetzt noch sinnvoll, da der Schutz bereits nach ein bis zwei Wochen voll ausgeprägt ist.“

Weil sich die Grippeviren ständig verändern, wird der Impfstoff jedes Jahr nach den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation neu zusammengesetzt. Für einen sicheren Schutz ist es deshalb notwendig, die Impfung jedes Jahr zu wiederholen. Huml unterstrich: „Dafür ist es jetzt noch nicht zu spät. Auch für Mitarbeiter in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen ist ein ausreichender Impfschutz unbedingt erforderlich.“

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Die Ministerin warnte: „Eine Erkrankung mit dem Grippevirus ist keine harmlose Erkältung. Die Grippe kann schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben und in Einzelfällen sogar lebensbedrohlich sein.“ Eine Impfung wird besonders älteren Menschen ab 60 Jahren, Schwangeren und Menschen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines chronischen Grundleidens empfohlen. Die individuelle Notwendigkeit der Impfung sollte mit dem behandelnden Arzt geklärt werden.

Auch für Kinder mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung empfiehlt die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (RKI) eine Impfung – bei Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahren bevorzugt mit einem abgeschwächten Lebendimpfstoff (LAIV). Dieser wird als Nasenspray verabreicht, sofern keine Gegenanzeigen vorliegen.

Die Grippe zählt Experten zufolge nach wie vor zu den Infektionskrankheiten mit den höchsten Sterblichkeitsraten in Deutschland. Typische Anzeichen für eine Influenza sind Fieber, Husten, Schnupfen, starke Kopf- und Gliederschmerzen sowie ein allgemein schweres Krankheitsgefühl.

Von Oktober bis zum 29. Dezember 2014 wurden in Bayern insgesamt 106 Grippefälle registriert. Noch nicht enthalten sind in dieser Zahl die bislang rund 50 Erkrankungen bei einem Influenza-Ausbruch in einem Altenheim in Neuburg an der Donau vom Ende des vergangenen Jahres.

Quelle: stmgp.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.