München:

Huml baut 2015 Versorgung für Menschen mit Demenz weiter aus – Bayerns Gesundheitsministerin: Lebensqualität der Erkrankten und der Angehörigen soll verbessert werden

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml wird die Versorgung für Menschen mit Demenzerkrankungen im neuen Jahr ausbauen. Huml betonte am Montag: „Wir fördern in Bayern bereits mehr als 500 niedrigschwellige Betreuungsangebote. Diese Angebote werden wir erweitern. Zudem werden wir 2015 gemeinsam mit dem Landesverband Bayern der Deutschen Alzheimergesellschaft ein Modellprojekt starten. Darin werden Sport- und Bewegungsangebote für Menschen mit Demenz angeboten werden.“

krankenhaus

Die Ministerin fügte hinzu: „Wir wollen Demenzerkrankte und deren Angehörige durch gezielte Maßnahmen unterstützen und damit ihre Lebensqualität verbessern. Wichtig ist für mich auch, dass Menschen mit Demenz in Deutschland rasch mit Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen gleichgestellt werden. Deshalb muss der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff noch in dieser Legislaturperiode flächendeckend umgesetzt werden.“

Schätzungen zufolge wird die Zahl der Menschen mit Demenzerkrankungen in Bayern in den kommenden 17 Jahren auf rund 340.000 Personen ansteigen. Derzeit sind es rund 220.000 Betroffene. Davon sind 70 Prozent Frauen.

Huml unterstrich: „Im Rahmen der Bayerischen Demenzstrategie fördert das Bayerische Gesundheitsministerium bereits eine Vielzahl von Projekten für Demenzkranke. Ziel der Demenzstrategie ist es, einen Bewusstseinswandel in der Öffentlichkeit herbeizuführen und das Thema aus der Tabuzone zu holen.“ So wurde unter anderem ein Leitfaden für Krankenhäuser zur verbesserten Versorgung von Patienten mit Nebendiagnose Demenz entwickelt. Darüber hinaus werden spezielle Projekte in stationären Altenpflegeeinrichtungen gefördert. Zudem werden die Betreuungsangebote im häuslichen Bereich ausgebaut.

Quelle: stmgp.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.