Fürth:

Die Spielvereinigung Greuther Fürth (SpVgg) ist nicht nur das sportliche Aushängeschild der Kleeblattstadt, ein Sympathieträger und Identitätsstifter, sondern auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor mit rund 800 direkten und mittelbaren Arbeitsplätzen und einer – beispielweise von der Stadt – nicht zu bezahlenden Medienpräsenz.

Damit der Traditionsverein auch weiterhin in der Bundesliga mithalten kann, gehört neben der fußballerischen Qualität auch ein modernes Stadion. Da die Zukunft des „Kleeblatts“ auch weiterhin im Sportpark Ronhof liegt, muss der Traditionsverein dort investieren. Dazu ist es notwendig, die nach fast 70 Jahren verbrauchte und marode Haupttribüne abzureißen und durch ein modernes Bauwerk mit neuer Tribüne, Funktionsgebäuden und einer verbesserten – und sichereren – Infrastruktur zu ersetzen. Geschätzte Investitionssumme: 15 Millionen Euro.

Fuerth

Die Stadt Fürth hat im Stadtrat in nichtöffentlicher Sitzung folgende Unterstützungsmaßnahmen für diese Zukunftsprojekte der SpVgg mit großer Mehrheit beschlossen:

• Die Holding-GmbH der infra fürth beteiligt sich als neue Gesellschafterin mit einer Einlage in Höhe von 2,5 Millionen Euro an der bereits bestehenden Stadion GmbH.

• Die Stadt Fürth verhandelt mit der SpVgg ab dem Jahr 2016 über eine weitere Reduzierung der Unter-Pachtzahlungen des Vereins von bisher 210 000 Euro pro Jahr auf bis zu 410 000 Euro p.a. Dabei wird eine Gegenfinanzierung durch die SpVgg vereinbart, die die Stadt an sportlichen Erfolgen ab einer gewissen Größenordnung beteiligt.

• Die Stadt Fürth verhandelt über eine Bürgschaftsgewährung für neue Kredite der Stadion GmbH in Höhe von bis zu 16 Millionen Euro für die geplanten Bauvorhaben. Der Umfang der Bürgschaft, die Kreditkonditionen und die Bürgschaftsgebühren, die die SpVgg an die Stadt zahlen muss, werden ebenfalls verhandelt und dem Stadtrat vorgelegt.

Quelle: fuerth.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.