Berlin:

Verträgliche Kekse aus der Kiezbäckerei
Christian Schmidt überzeugte sich in Bäckerei von den neuen Informationsmöglichkeiten für Allergiker

Am 13. Dezember 2014 tritt die neue Lebensmittelinformationsverordnung in Kraft, durch die Allergene besser gekennzeichnet werden. Für Menschen, die unter Nahrungsmittelunverträglichkeiten leiden, wird der Kauf loser Ware damit deutlich einfacher. Wie die Umsetzung der Verordnung aussehen kann, davon überzeugte sich Bundesernährungsminister Christian Schmidt zusammen mit dem Vizepräsidenten des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks Michael Wippler bereits vorab am Freitagmorgen in einer Berliner Bäckerei. „Nur verlässliche Informationen über Inhaltsstoffe ermöglichen es Allergikern, Gebäck und andere lose Ware bedenkenlos zu kaufen“, so Schmidt, als er Bäckermeister Seitz tatkräftig beim Verkauf von Weihnachtsgebäck unterstütze. Die .neuen Regelungen schreiben eine verbindliche Angabe der wichtigsten Auslöser von Unverträglichkeiten, sogenannte Allergene, vor. „Durch diese neuen Regelungen erhalten Verbraucher wichtige Informationen auch dort, wo frische Waren verkauft werden – gerade in der Vorweihnachtszeit freue ich mich deshalb auf ein echtes Stück mehr Lebensqualität für Allergiker“ so Minister Christian Schmidt.

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Der Minister, selbst großgeworden in einem fränkischen Bäckereibetrieb, würdigte auch die Bemühungen des Handwerks und der betroffenen Betriebe. Er habe bereits vor Inkrafttreten großes Verständnis von Seiten der Lebensmittelunternehmer erfahren. Gerade kleine Betriebe scheuten keine Mühen, um den Kunden, die unter Lebensmittelunverträglichkeiten leiden, den Einkauf zu erleichtern.

„Ich konnte mich hier heute vor Ort überzeugen, dass wir auch den kleineren Lebensmittelunternehmern praxisgerechte Regelungen an die Hand gegeben, und ihnen dabei eine große Flexibilität für die Ausgestaltung einer sicheren Allergeninformation gewährt haben“, sagte Schmidt. „Der heutige Tag hat gezeigt: Die Regelungen zur verpflichtenden Angabe der Allergene sind von Lebensmittelunternehmen einfach umsetzbar und bringen Verbrauchern großen Nutzen. Ich glaube, dass wir es damit Allergikern ermöglichen, die Adventszeit mit all ihren süßen Versuchungen ein Stück weit leichter genießen zu können.“

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch im Internet unter: www.bmel.de/kennzeichnung<file:///\\is.min\daten\Home\Berlin9\Ext_ProbstR\Eigene%20Dateien\00%20Projekte\Bäckereitermin%20-%20BM-Mappe\www.bmel.de\kennzeichnung>.

Quelle:bmel.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.