Nürnberg:

Söder und Spaenle: TH Nürnberg erhält neues Rechenzentrum und Zentralbibliothek
Freistaat Bayern investiert rund 40 Millionen Euro

Die Technische Hochschule Nürnberg erhält auf dem Gelände des ehemaligen Chemiegebäudes ein neues „Informationszentrum“, bestehend aus Zentralbibliothek und Rechenzentrum. „Das ist ein starkes Signal für den Hochschulstandort Nürnberg. Der Freistaats Bayern investiert insgesamt rund 40 Millionen Euro in die Technische Hochschule Nürnberg“, sagte Finanzminister Dr. Markus Söder. Für den Neubau der Zentralbibliothek wurde nun der Bauauftrag erteilt. Dafür sind 23 Millionen Euro eingeplant. Gleichzeitig wurden die Planungen für den Neubau des Rechenzentrums beauftragt. Hierfür will der Freistaat Bayern weitere 16,6 Millionen Euro investieren. Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle betonte: „Für die Technische Hochschule bietet der Neubau des Informationszentrums die Bündelung wichtiger Serviceeinrichtungen auf der Grundlage zeitgemäßer architektonischer Möglichkeiten, die der Hochschule mit ihren Lehrenden und Studierenden zu Gute kommt.“

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Derzeit laufen bereits vorbereitende Baumaßnahmen mit der Freimachung des Baugeländes. Söder und Spaenle rechnen mit einem Baubeginn für Zentralbibliothek und Rechenzentrum Ende 2015. Die Detailplanung für den Neubau des Rechenzentrums soll im Frühjahr dem Bayerischen Landtag zur Genehmigung vorgelegt werden. Vorgesehen sind nun ausreichend dimensionierte Räume mit einer Nutzfläche von rund 1.800 m2, die den hohen Anforderungen an eine High-Tech-Hochschule gerecht werden.

„Die TH Nürnberg ist mit über 12.000 Studierenden die zweitgrößte Hochschule für Angewandte Wissenschaften Bayerns. Gemeinsam mit anderen Einrichtungen wie dem Energie Campus Nürnberg oder dem Nürnberg Campus of Technology stärkt sie die Frankenmetropole als Wissenschaftsstadt national und international“, so Söder und Spaenle.

Quelle: stmbw.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.