München:

65 Schulen aus Oberbayern und Schwaben erhalten Auszeichnung „Umweltschule in Europa“

Bayerns Schulen sind deutschlandweit Vorreiter in der Umweltbildung. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute bei der Verleihung der Auszeichnung „Umweltschule in Europa“ an 65 Schulen aus Oberbayern und Schwaben. „Im vergangenen Schuljahr haben sich so viele bayerische Schulen wie nie zuvor für die europäische Auszeichnung beworben. Die kreativen Vorschläge der Schülerinnen und Schüler zeugen von großem Erfindergeist. Sie zeigen: Für Umweltschutz gibt es kein Mindestalter“, so die Umweltministerin. Insgesamt erhalten 234 Schulen in Bayern im Schuljahr 2013/2014 die Auszeichnung. In Deutschland kommt somit fast jede zweite ausgezeichnete Schule aus dem Freistaat. In Deutschland hatten sich 563 Schulen aus acht Bundesländern beworben. Die Auszeichnung soll für Kinder und Jugendliche Motivation sein, sich auch in Zukunft für den Umweltschutz zu engagieren. Gleichzeitig können die Kinder und Jugendlichen mit ihrem Engagement Vorbild für andere sein. „Umweltschutz ist kein Beitrag einzelner. Umweltschutz geht uns alle an“, so Scharf. Am Ernst-Mach-Gymnasium Haar, dem diesjährigen Gastgeber für die Auszeichnungsveranstaltung, boten die Schüler zum Beispiel einmal pro Woche ein „klimafreundliches Frühstück“ an, erzeugten in der schuleigenen Imkerei eigenen Honig und kooperierten mit mehreren Partnerschulen in Tansania.

Die Auszeichnung „Umweltschule in Europa“ erhalten Schulen, die selbst entwickelte Projekte zu Themen wie biologische Vielfalt, Klima- oder Umweltschutz und Nachhaltigkeit durchführen. Bei drei Veranstaltungen werden im Schuljahr 2013/14 bayernweit 234 „Umweltschulen in Europa“ geehrt. Die Zahl der ausgezeichneten Schulen konnte damit im Vergleich zum Vorjahr erneut um 26 Schulen gesteigert werden. Die Auszeichnung „Umweltschule in Europa – Internationale Agenda 21 Schule“ ist eine Ausschreibung der Europäischen Umweltbildungsstiftung und wird für ein Jahr verliehen. Das Bayerische Umweltministerium fördert das Programm mit jährlich rund 40.000 Euro.

schule

Folgende Schulen wurden ausgezeichnet:

Oberbayern:
Städtisches Sophie-Scholl-Gymnasium, München,
Städtisches Thomas-Mann-Gymnasium, München,
Städtische Fridtjof-Nansen-Realschule, München,
Max-Josef-Stift-Gymnasium, München,
Schulartunabhängige Orientierungsstufe Neuperlach, München,
Städtisches Werner-von-Siemens-Gymnasium, München,
Grundschule Lehrer-Götz-Weg, München,
Gymnasium Oberhaching, Landkreis München,
Grundschule Esting, Olching, Landkreis Fürstenfeldbruck,
Christian-Morgenstern-Volksschule, Herrsching, Landkreis Starnberg,
Viscardi-Gymnasium, Fürstenfeldbruck,
Staatliches Berufliches Zentrum, Starnberg,
Gymnasium Tutzing, Landkreis Starnberg,
Benedictus-Realschule Tutzing, Landkreis Starnberg,
Gymnasium Penzberg, Landkreis Weilheim-Schongau,
Grundschule Birkenstraße Penzberg, Landkreis Weilheim-Schongau,
Grundschule Unterammergau, Landkreis Garmisch-Partenkirchen,
Grund- und Mittelschule Königsdorf, Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen,
Staatliche Berufsschule II, Rosenheim,
Montessori-Schule Rohrdorf, Landkreis Rosenheim,
Kommunale Realschule Prien, Landkreis Rosenheim,
Preysing-Grundschule Aschau, Landkreis Rosenheim,
Grundschule Rimsting, Landkreis Rosenheim,
Annette-Kolb-Gymnasium, Traunstein,
Staatliche Realschule Trostberg, Landkreis Traunstein,
Rottmayr-Gymnasium Laufen, Landkreis Berchtesgadener Land,
Grundschule Saaldorf-Surheim, Landkreis Berchtesgadener Land,
Mittelschule Holzkirchen, Landkreis Miesbach,
St.-Ursula-Gymnasium Hohenburg, Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen,
Mädchenrealschule St. Ursula Hohenburg, Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen,
Grundschule Bad Heilbrunn, Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen,
Montessorischule Hausham, Landkreis Miesbach,
Gymnasium Dorfen, Landkreis Erding,
Franz-Liszt-Mittelschule Waldkraiburg, Landkreis Mühldorf am Inn,
Katharinen-Gymnasium, Ingolstadt,
Grund- und Mittelschule Ingolstadt-Oberhaunstadt, Ingolstadt,
Montessori-Schule Eichstätt,
Grundschule Walting, Landkreis Eichstätt,
Grund- und Mittelschule Pfaffenhofen,
Staatliche Berufsschule Pfaffenhofen,
Ernst-Mach-Gymnasium Haar, Landkreis München,
Grundschule am Jagdfeldring Haar, Landkreis München,
Grundschule an der St.-Konrad-Straße Haar, Landkreis München,
Gymnasium Kirchheim, Landkreis München,
Grund- und Mittelschule Aßling, Landkreis Ebersberg,
Gymnasium Ottobrunn, Landkreis München,
Grundschule Neuburg Ost, Landkreis Neuburg-Schrobenhausen,
Fritz-Beck-Mittelschule Landsberg, Landkreis Landsberg am Lech,
Mittelschule Peiting, Landkreis Weilheim-Schongau,
Joseph-Friedrich-Lentner-Grundschule Peiting, Landkreis Weilheim-Schongau,
Altmühltal-Realschule Beilngries, Landkreis Eichstätt,
Grundschule Pondorf, Landkreis Eichstätt.

Schwaben:
Kaufmännische Berufsschule IV, Augsburg,
Städtische Berufsschule 2, Augsburg,
Friedrich-Ebert-Grundschule Augsburg-Göggingen,
Staatliche Berufliche Oberschule Friedberg, Landkreis Aichach-Friedberg,
Grundschule Horgau, Landkreis Augsburg,
Robert-Schuman-Mittelschule St. Mang, Landkreis Kempten,
Vöhlin-Gymnasium Memmingen,
Grund- und Mittelschule Memmingen-Amendingen,
Mittelschule Babenhausen, Landkreis Unterallgäu,
Anton-Fugger-Realschule Babenhausen, Landkreis Unterallgäu,
Grundschule Laubenberg, Landkreis Lindau,
Staatliches Berufliches Schulzentrum Günzburg,
Dossenberger-Gymnasium Günzburg.

 

Quelle:stmuv.byern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.