München:

Huml will Hospiz- und Palliativversorgung besser vernetzen – Bayerns Gesundheitsministerium unterstützt Forschungsprojekt „PallBayNet“ mit mehr als 100.000 Euro

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml will die Versorgung schwerstkranker Menschen im Freistaat verstärkt vernetzen. Huml betonte am Freitag zum Start eines Forschungsprojektes für ein bayernweites Hospiz- und Palliativnetzwerk am 1. November: „Je intensiver die Zusammenarbeit aller Akteure in diesem Bereich ist, desto schneller kann den Betroffenen geholfen werden. Eine Vernetzung der regionalen Einrichtungen der Hospiz- und Palliativversorgung kann auch dazu beitragen, dass die wohnortnahe Sterbebegleitung verbessert wird.“

Die Ministerin fügte hinzu: „Außerdem ist ein zügiger und intensiver fachlicher Austausch untereinander möglich. Die Beteiligten können sich beraten und gegenseitig unterstützen bei dieser auch psychisch sehr fordernden Aufgabe. Das ist gerade in der Hospiz- und Palliativversorgung sehr wichtig.“

Das Bayerische Gesundheitsministerium unterstützt das am Samstag startende Forschungsprojekt „Hospiz- und Palliativversorgung in Bayern: kompetent vernetzt – optimal versorgt!“ (PallBayNet) mit rund 105.000 Euro. Träger ist der Lehrstuhl Palliativmedizin der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Das Forschungsvorhaben läuft voraussichtlich bis zum 31. Oktober 2016. Es untersucht, unter welchen Rahmenbedingungen und mit welchen Arbeits-, Organisations- und Kommunikationsformen Netzwerke der Hospiz- und Palliativversorgung in Bayern erfolgreich funktionieren.

krankenhaus

Huml unterstrich: „Mit Hilfe dieses Projektes soll ein Leitfaden zum erfolgreichen Aufbau und zur Gestaltung von regionalen Palliativ- und Hospiznetzwerken in Bayern entwickelt werden. Es ist mir ein großes Anliegen, schwerstkranken und sterbenden Menschen ein würdiges und möglichst schmerzfreies Leben bis zuletzt zu ermöglichen. Wenn diese Patienten wissen, dass sie nicht allein gelassen werden, lässt das Wünsche nach Sterbehilfe häufig in den Hintergrund treten.“

In Bayern sind in den vergangenen Jahren bereits verschiedene Netzwerke in der Hospiz- und Palliativversorgung entstanden. Sie bieten Betroffenen und ihren Angehörigen eine Anlaufstelle, um sich über medizinische, pflegerische und spirituelle Leistungen zu informieren. Ein solches Netzwerk bilden neben der Vielzahl von ehrenamtlich Tätigen in der Regel auch Leistungserbringer wie Ärzte, Pflegedienste, Hospizdienste, Seelsorger und Psychologen.

Weitere Informationen über bereits bestehende Netzwerke in Bayern finden Sie im Internet unter:

http://www.stmgp.bayern.de/palliativmedizin/netzwerk/index.htm

Quelle:stmgp.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.