München-Regensburg:
Staatssekretär Eisenreich und bayme vbm vbw würdigen Engagement bayerischer Schulen für die MINT-Fächer

13 bayerische Gymnasien, die sich im MINT-Bereich besonders engagieren, wurden in Regensburg von Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich, Dr. Christoph Prechtl, Leiter der Abteilung Bildungspolitik bei bayme vbm vbw, und dem MINT EC Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Gollub neu in das bundesweite MINT-EC-Netzwerk aufgenommen. „Ich freue mich, dass bayerische Schulen für ihre beispielhafte Arbeit in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik ausgezeichnet werden. Sie fördern in besonderem Maße die Talente der jungen Menschen und leisten so einen wichtigen Beitrag, um ihnen sehr gute Zukunfts- und Berufschancen zu eröffnen. Damit wird auch die Innovationskraft im Land gestärkt und eine Grundvoraussetzung für weiteren wirtschaftlichen Erfolg geschaffen“, betonte Staatssekretär Eisenreich bei der Veranstaltung.
„Die bayerische Wirtschaft braucht hochqualifizierte MINT-Nachwuchskräfte. Bereits im Jahr 2020 werden mehr als 230.000 Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt in Bayern fehlen. Dies geht aus der vbw Studie ‚Arbeitslandschaft 2035′ hervor. Um diesem Mangel entgegen zu wirken, benötigen wir schon in den Schulen Programme, die früh die Begeisterung junger Menschen fördern. Ein vitales Netzwerk starker MINT-Schulen ist eine hervorragende Voraussetzung hierfür“, erklärte bayme vbm vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt anlässlich der Veranstaltung.
„Innerhalb von zwei Jahren hat sich die Präsenz Bayerns im nationalen Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC vervierfacht. Diese leistungsstarken Schulen werden wichtige Impulse geben und das MINT-EC-Netzwerk weiter stärken“, erklärte Wolfgang Gollub, Vorstandsvorsitzender des MINT-EC.

Insgesamt gehören nun 28 bayerische Gymnasien zum Netzwerk von MINT-EC. Diese Schulen legen einen besonderen Schwerpunkt auf Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Bundesweit umfasst das Excellence-Netzwerk 212 Schulen. Die Mitglieder können sich untereinander austauschen und profitieren beispielsweise von Workshops, Unterrichtsmaterialien, Camps, Schülerforen und Excellence-Akademien für Schülerinnen und Schüler und können so ihr MINT-Profil weiter ausbauen.

schule

Der Verein MINT EC
Der Verein mathematisch-naturwissenschaftlicher Excellence-Center an Schulen e. V. (MINT-EC) ist eine Initiative der Wirtschaft zur Förderung herausragender mathematisch-naturwissenschaftlicher Gymnasien und zur Qualifizierung von MINT-Nachwuchskräften in Deutschland. Der MINT-EC wird vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall, der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und der Siemens Stiftung gefördert und steht seit 2009 unter der Schirmherrschaft des Präsidiums der Ständigen Kultusministerkonferenz der Länder (KMK). 2013 hat der Verein in Kooperation mit den bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbänden bayme vbm sowie der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. die MINT-Excellence-Initiative an bayerischen Gymnasien zur Fachkräftesicherung gestartet.

Weitere Informationen zu MINT-EC finden Sie unter www.mint-ec.de. Ansprechpartnerin für Bayern: Alexandra Polster, polster@mint-ec.de, Tel: 09153 9799919.

Folgende bayerische Schulen wurden neu in das Netzwerk aufgenommen:
– Friedrich-Dessauer-Gymnasium, Aschaffenburg
– Gymnasium Berchtesgaden
– Gymnasium Ottobrunn
– Hanns-Seidel-Gymnasium, Hösbach
– Josef-Hofmiller-Gymnasium, Freising
– Karl-Ernst-Gymnasium, Amorbach
– Luisenburg-Gymnasium, Wunsiedel
– Martin-Behaim-Gymnasium, Nürnberg
– Ortenburg-Gymnasium, Oberviechtach
– Otto-Hahn-Gymnasium, Marktredwitz
– Rupprecht-Gymnasium, München
– St.-Gotthard-Gymnasium, Niederalteich
– Willstätter-Gymnasium, Nürnberg

 

Quelle:stmbw.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.