Die Zahl der Woche
Jede Woche präsentiert das BMEL interessante Zahlen zu den Themen Ernährung und Landwirtschaft.

65 Jahre Bundeslandwirtschaftsministerium. Vier Monate nach den Feierlichkeiten zur Gründung der Bundesrepublik Deutschland hat auch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sein 65. Jubiläum gefeiert. Im September 1949 nahm das Bundeministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Bonn in einer ehemaligen Kaserne seine Arbeit auf. Bundeslandwirtschaftsminister der ersten Stunde im Kabinett Adenauer war Prof. Dr. Wilhelm Niklas. Im Vordergrund der Arbeit in den Nachkriegsjahren stand zunächst die Sicherstellung einer ausreichenden Ernährung der Bevölkerung. In den 1950er Jahren wurde dann der Startschuss für eine gemeinsame Europäische Agrarpolitik im Rahmen der Römischen Verträge gegeben. Mit der Wiedervereinigung erhielt das Landwirtschaftsministerium die Aufgabe, die Umwandlung der planwirtschaftlich organisierten Landwirtschaft in der früheren DDR wirtschaftlich und sozial zu begleiten. Seit dem 18. Februar 2014 ist Christian Schmidt der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

Bundesminister seit 1949

Name Partei Beginn der Amtszeit Ende der Amtszeit
Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Prof. Dr. Wilhelm Niklas CSU 20. September 1949 20. Oktober 1953
Heinrich Lübke CDU 20. Oktober 1953 15. September 1959
Werner Schwarz CDU 14. Oktober 1959 26. Oktober 1965
Hermann Höcherl CSU 26. Oktober 1965 21. Oktober 1969
Josef Ertl FDP 22. Oktober 1969 17. September 1982
Björn Engholm SPD 17. September 1982 1. Oktober 1982
Josef Ertl FDP 4. Oktober 1982 29. März 1983
Ignaz Kiechle CSU 30. März 1983 21. Januar 1993
Jochen Borchert CDU 21. Januar 1993 26. Oktober 1998
Karl-Heinz Funke SPD 27. Oktober 1998 12. Januar 2001
Bundesminister für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft
Renate Künast Bündnis 90/Die Grünen 12. Januar 2001 04. Oktober 2005
Bis zur Bildung einer neuen Bundesregierung kommissarische Leitung durch den damaligen Bundesumweltminister Jürgen Trittin
Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Horst Seehofer CSU 22. Oktober 2005 27. Oktober 2008
Ilse Aigner CSU 31. Oktober 2008 30. September 2013
Bis zur Bildung einer neuen Bundesregierung kommissarische Leitung durch damaligen Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich
Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft
Hans-Peter Friedrich CSU 17. Dezember 2013 17. Februar 2014
Christian Schmidt CSU 17. Februar 2014

Quelle:bmel.bund.de

heu

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.