München – Dillingen:

28 Schulen aus ganz Bayern werden „Referenzschulen für Medienbildung“
Medienkonzepte der Schulen überzeugen – 150 Schulen nehmen an Projekt teil – Ziel: Medienkompetenz der Schüler stärken

Das Prädikat „Referenzschule für Medienbildung“ erhielten heute weitere 28 Schulen aus ganz Bayern im Rahmen eines Festaktes in Dillingen aus der Hand von Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich. Sie hatten sich in den vergangenen zwei Schuljahren zielgerichtet mit dem Thema Medienbildung auseinandergesetzt und ein überzeugendes schulinternes Konzept ausgearbeitet. Staatssekretär Eisenreich unterstrich die Bedeutung der Medienkompetenz gerade im heutigen Medienzeitalter: „Die Referenzschulen für Medienbildung nutzen die neuen Medien zur gezielten Verbesserung der Unterrichtsqualität. Sie unterstützen die Jugendlichen auch in besonderer Weise im Umgang mit den neuen Medien und tragen so zu einem verantwortungsbewussten Medienkonsum bei.“

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Um das Prädikat zu erhalten, erarbeiten die Projektschulen einen Medienentwicklungsplan, der auf die jeweilige Schule und Jahrgangsstufe abgestimmt ist, und setzen diesen um. Dazu gehört ein fächerübergreifender Medien- und Methodenlehrplan. Auch ein schulisches Ausstattungskonzept sowie ein Fortbildungsplan werden von den beteiligten Lehrkräften erstellt. Eng begleitet werden sie dabei vom Netzwerk der Medienpädagogisch-informationstechnischen Beratungslehrkräfte (MiBs) und durch Fortbildungen an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) in Dillingen.

Seit dem Schuljahr 2010/2011 widmen sich jährlich etwa 30 neue Schulen intensiv dem Thema Medienbildung. Inzwischen sind rund 150 Schulen in Bayern an dem Projekt beteiligt. Als Multiplikatoren bringen sie weitere Schulen auf den Weg. Das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) koordiniert das Projekt.

Folgende Schulen  erhalten den Status „Referenzschule für Medienbildung“:

Grund-, Mittel- und Förderschulen:
– Jakob-Muth-Schule – Sonderpädagogisches Förderzentrum Regensburg (Oberpfalz)
– Grundschule an der Markgrafenstraße, München (Oberbayern)
– Grundschule Ziegelstein, Nürnberg (Mittelfranken)
– Grundschule Altenmünster (Schwaben)
– Grund- und Mittelschule Ergolding (Niederbayern)
– Gutenberg-Mittelschule Rehau (Oberfranken)
– Albert-Schweitzer-Grundschule und Albert-Schweitzer-Mittelschule Ettringen (Schwaben)
– St.-Wolfgang-Mittelschule Regensburg (Oberpfalz)
– Jean-Paul-Mittelschule Wunsiedel (Oberfranken)
– Hans-von-Raumer-Mittelschule Dinkelsbühl (Mittelfranken)

Realschulen:
– Staatliche Realschule Herzogenaurach (Mittelfranken)
– Staatliche Realschule Viechtach (Niederbayern)
– Realschule im Stiftland – Staatliche Realschule für Knaben Waldsassen (Oberpfalz)
– Staatliche Realschule Geisenfeld (Oberbayern)
– Staatliche Realschule Zusmarshausen (Schwaben)

Gymnasien:
– Gymnasium Berchtesgaden (Oberbayern)
– Karl-von-Closen-Gymnasium Eggenfelden (Niederbayern)
– Emmy-Noether-Gymnasium Erlangen (Mittelfranken)
– Regental-Gymnasium Nittenau (Oberpfalz)
– Humboldt-Gymnasium Vaterstetten in Baldham (Oberbayern)

Berufliche Schulen:
– Staatliche Berufliche Oberschule Regensburg (Oberpfalz)
– Staatliche Berufliche Oberschule Straubing (Niederbayern)
– Staatliche Berufsschule II Deggendorf (Niederbayern)
– Staatliche Berufsschule III Bamberg (Oberfranken)
– Hans-Wilsdorf-Schule – Staatliche Berufsschule Kulmbach (Oberfranken)
– Staatliche Berufsschule II Bamberg (Oberfranken)
– Staatliche Berufsschule Erlangen (Mittelfranken)
– Staatliche Wirtschaftsschule Bad Neustadt a. d. Saale (Unterfranken)

Quelle:stmbw.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.