München:

Studie zu ‚E-Commerce-Strategien für den mittelständischen Handel‘ veröffentlicht

Aigner: „Chancen des E-Commerce für den Mittelstand nutzen“
Die zunehmende Digitalisierung betrifft nicht nur die Industrie, sondern auch den mittelständischen Einzelhandel. Wie wichtig es für Existenzgründer und bestehende Betriebe ist diese Herausforderung aktiv anzunehmen und die Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen, zeigt die Studie ‚E-Commerce Strategien für den mittelständischen Einzelhandel‘.

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Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner: „Internet und Digitalisierung haben die Welt in den letzten 20 Jahren mehr verändert als jede andere Technologie. Dies gilt auch und gerade für den Einzelhandel. Der im E-Commerce weiter wachsende Umsatz eröffnet auch kleineren Händlern Chancen.“

Die vorliegende Studie ist eine Bestandsaufnahme des E-Commerce ergänzt um eine Prognose für die kommenden fünf Jahre. Dabei wird deutlich, dass der Anteil des E-Commerce am gesamten Einzelhandelsumsatz bis 2018 wahrscheinlich auf 10 Prozent oder mehr anwachsen wird. Derzeit entfallen zwar erst 5,4 Prozent des Einzelhandelsumsatzes auf den E-Commerce; in einzelnen Branchen wie im Buchhandel ist diese Entwicklung aber bereits viel weiter fortgeschritten. Bis 2018 ist mit einem weiteren steilen Anstieg des Umsatzanteils im Einzelhandel auf bis zu 15 Prozent zu rechnen. Für den Nichtlebensmittelhandel sind das dann fast 30 Prozent E-Commerce-Anteil, für den Buchhandel rund 50 Prozent.

Die Studie wurde vom Regensburger Institut ibi-research erstellt und enthält neben Handlungsempfehlungen für den mittelständischen Einzelhandel einen Überblick über den Stand des E-Commerce insgesamt und nach Teilbranchen. Sie ist Grundlage für weitere Überlegungen zur Unterstützung des mittelständischen Handels in Bayern. Aigner: „Der zunehmende E-Commerce hat nicht nur Auswirkungen auf die Strukturen des Handels, sondern auch auf Bayerns Innenstädte. Wir müssen Wege finden, Handel und Innenstädte fit für das Internet zu machen.“

Die Studie ist zu finden unter www.stmwi.bayern.de/service/publikationen.

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.