München:

Bayerns Justizministerin Merk fordert Revision: „Prostitutionsgesetz entpuppt sich als Gesetz zur Förderung der Prostitution!“

Gut zehn Jahre nach Inkrafttreten des Prostitutionsgesetzes
am 1. Januar 2002 fordert Bayerns Justizministerin
Dr. Beate Merk eine Verschärfung der damals weitgehend
ihrer Wirksamkeit beraubten Strafvorschriften zur Bekämpfung
von Frauenhandel und Zwangsprostitution sowie die Einführung
einer Freierstrafbarkeit. „Die Strafmilderungen durch
das unsägliche Prositutionsgesetz aus dem Jahr 2002
müssen endlich wieder rückgängig gemacht werden.
Die dadurch gewonnenen Freiräume werden nicht etwa
zum Wohl der Prostituierten genutzt, wie damals blauäugig
angenommen wurde, sondern ausschließlich zur Gewinnmaximierung
des Rotlichtmilieus“, so Merk.

 

Durch
das Prostitutionsgesetz war der damalige Straftatbestand
der Förderung der Prostitution dadurch entschärft
worden, dass nun in jedem Einzelfall eine Ausbeutung
der Prostituierten nachgewiesen werden muss. Merk:
„Das führt dazu, dass den Strafverfolgungsbehörden
häufig die Möglichkeit fehlt, Durchsuchungsbeschlüsse
gegen das Milieu zu erwirken. Diese haben aber nicht
selten Ermittlungsansätze für Begleitdelikte wie
etwa Menschenhandel erbracht. Für mich ist daher klar:
Die Entkriminalisierung hat sich als verhängnisvoller
Irrweg erwiesen und muss wieder rückgängig gemacht
werden.“

 

Zudem setzt sich Merk
weiterhin für die Einführung einer Freierstrafbarkeit
ein. „Wer die Lage regelrecht versklavter Frauen zu
sexuellen Zwecken missbraucht, soll zukünftig ein
Fall für den Staatsanwalt sein. Wenn es uns dadurch
gelingt, die Nachfrage zu vermindern, entziehen wir
gleichzeitig den Drahtziehern des Verbrechens die Basis
für ihr schändliches Tun!“

Quelle: stmj.bayern.de

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.