Berlin:

Ausbildung ausländischer Fachkräfte in der Pflegewirtschaft – Veranstaltung zu
Erfahrungen und Chancen

krankenhaus

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), Dr.
Rainer Sontowski, hat heute auf einer Veranstaltung im BMWi das Modellprojekt zur
Ausbildung von Zuwanderern aus Drittstaaten in der Pflegewirtschaft vorgestellt.
Über 150 Expertinnen und Experten aus der Pflegebranche, der Arbeits- und
Unternehmenspraxis diskutierten dabei die Chancen und Hemmnisse der Ausbildung
junger Menschen aus Drittstaaten zur Gewinnung künftiger Pflegefachkräfte.

Staatssekretär Dr. Sontowski: „Der Anstieg der Pflegebedürftigen und der weiter
steigende Bedarf an qualifizierten Pflegefachkräften stellt die Pflegewirtschaft
vor besondere Herausforderungen. Bereits jetzt konstatieren die
Wohlfahrtsverbände und die Bundesagentur für Arbeit einen gravierenden Mangel an
examinierten Altenpflegern und warnen vor einem akuten Pflegenotstand. Deshalb
ist die Gewinnung von Fachkräften
<http://www.bmwi.de/DE/Themen/Ausbildung-und-Beruf/fachkraeftesicherung.html>
auch aus dem Nicht-EU-Ausland unumgänglich. Mit dem Modellprojekt des BMWi zur
Ausbildung von jungen Fachkräften aus Vietnam in Deutschland zeigen wir neue Wege
auf. Die Ausbildung ist zugleich ein Stück gelebte Integration. Mit dem
Modellprojekt tragen wir auch dafür Sorge, dass die Anwerbung von Fachkräften
oder Auszubildenden unter fairen Bedingungen geschieht: Weder darf es für die
Ausbildung zu einer Verschuldung der Angeworbenen oder ihrer Familien kommen noch
darf es für diese Menschen Arbeitsbedingungen zweiter Klasse geben.“

Deutschland verzeichnet derzeit einen gravierenden Fachkräftemangel in der
Pflegewirtschaft, der sich aufgrund der demografischen Entwicklung in Deutschland
mittel- und langfristig weiter zuspitzen wird. Mit dem Modellprojekt „Ausbildung
junger Menschen aus Vietnam in Deutschland zu Pflegefachkräften“ hat das BMWi die
Initiative ergriffen, die Pflegewirtschaft bei der Rekrutierung von Fachkräften
zu unterstützen. Mit seinem Pilotvorhaben setzt das BMWi auf die Ausbildung. Seit
Herbst 2013 absolviert eine Gruppe von 100 jungen Vietnamesinnen und Vietnamesen
eine Ausbildung zur Altenpflegefachkraft. Berufsbegleitende Sprachkurse und
interkulturelle Begleitprogramme erleichtern das Ankommen im neuen Alltag.
Fachnahe Regionalkoordinatoren und vietnamesisch-sprachige Mentoren begleiten die
Auszubildenden und ihre Praxispartner in Beruf und Theorie. Durch die Ausbildung
soll sichergestellt werden, dass die Pflegekräfte nachhaltig integriert werden
und sie die deutschen Pflegestandards von Grund auf erlernen. Dadurch eröffnen
sich ihnen langfristige berufliche Perspektiven in Deutschland. Den deutschen
Pflegeeinrichtungen soll ein Weg aufgezeigt werden, in Zukunft möglichst autonom
eigene Kooperationen mit vietnamesischen Partnereinrichtungen einzugehen.

Weitere Informationen finden Sie hier (PDF: 341 KB)
<http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/F/fachkraeftesicherung-fair-gestalten,property=pdf,bereich=bmwi,sprache=de,rwb=true.pdf>
und in der folgenden Publikation: Ausbildung junger Menschen aus Drittstaaten –
Chancen zur Gewinnung künftiger Fachkräfte für die Pflegewirtschaft
<http://www.bmwi.de/DE/Mediathek/publikationen,did=650600.html>.

Quelle:bmwi.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.