Berlin:

Bundesminister Christian Schmidt besucht Saatzuchtbetrieb

„Forschung ist für Innovationen in der Pflanzenzüchtung unerlässlich“

 

Bei einem Besuch eines Saatzuchtbetriebs in Uffenheim informierte sich Bundesminister Christian Schmidt am Donnerstagmorgen aus erster Hand über Pflanzenzüchtung. Schmidt lobte den Beitrag der Züchter zum Erhalt der biologischen Vielfalt und hob die Bedeutung der deutschen Saatgutbranche hervor: “Deutschland ist einer der größten Saatgutmärkte der Welt. Mit fast einer Milliarde Euro Umsatz pro Jahr spielen wir in der ersten Liga der Saatgutproduzenten.“

blume

Damit die deutsche Züchtungswirtschaft weiter im internationalen Wettbewerb bestehen könne, seien verlässliche und innovationsfreundliche Rahmenbedingungen erforderlich, betonte Schmidt. „Pflanzenzüchtung von der Grundlagenforschung bis zur Marktreife ist meist ein langwieriger Prozess. Wir unterstützen die Pflanzenzüchter daher durch gezielte Forschungsförderung.“ Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördere derzeit mehr als 200 Projekte zur Pflanzenzüchtung mit einem Gesamtfördervolumen von rund 50 Millionen Euro. „Wir haben im vergangenen Jahr in unserem Innovationsprogramm ein Vorhaben gestartet, das speziell auf die Entwicklung leistungsfähigerer Weizensorten ausgerichtet ist. Zwei Drittel der Projektskizzen wurden über die Forschungs- und Züchtungsallianz proWeizen eingereicht – einem Zusammenschluss deutscher Weizenzüchter und Wissenschaftler. Diese rege Beteiligung zeigt mir, dass wir mit unserer Förderung an der richtigen Stelle ansetzen.“ Der hohe Stellenwert, den Wissenschaft für das BMEL einnehme, spiegle sich auch im Haushalt des Ministeriums wider: „Für Forschung sind 2015 rund 510 Millionen Euro im Etat meines Hauses veranschlagt – die Forschungsaktivitäten in der BMEL-Ressortforschung und die Forschungsförderung des BMEL können somit auf hohem Niveau weitergeführt werden“, sagte der Bundesminister.

 

Bei der Betriebsbesichtigung gemeinsam mit der Vorsitzenden des Bundesverbandes Deutscher Pflanzenzüchter, Stephanie Franck, und dem Vorsitzenden des Verbandes Bayerischer Pflanzenzüchter, Dr. Stefan Streng, erklärten die Experten des Saatzuchtbetriebs dem Bundeslandwirtschaftsminister, wie moderne Pflanzenzüchtung bis hin zur marktreifen Sorte in dem mittelständischen Unternehmen abläuft. Im Anschluss an einen Gang durch die Versuchsfelder erörterte Bundesminister Schmidt mit den Züchtern und den Verbandsvertretern aktuelle Fragen aus dem Bereich der Saatgutwirtschaft.

Quelle:bmel.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.