München:

Huber: Nicht jedes Game ist ein Kinderspiel – Neuer Informationsflyer bietet Hilfestellung für Eltern

Nicht jedes Video- und Computerspiel ist für Kinder und Jugendliche geeignet. Das betonte der Bayerische Verbraucherschutzminister Dr. Marcel Huber heute in München. Huber: „Grundsätzlich gilt: Finger weg von Spielen, in denen die Spielfigur Gegner hauptsächlich mit Schusswaffen bekämpfen und verletzen muss. Computerspiele können aber auch pädagogisch wertvoll sein und den Spracherwerb, strategisches Denken oder Kreativität fördern. Bei der Auswahl der Spiele sollten Eltern daher auf die Alterskennzeichnung achten.“ Die Alterskennzeichen der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) von 0 bis 18 Jahren bieten eine gute Orientierungshilfe für Eltern. Weitere Tipps: Hände weg von Spielen, die von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien indiziert wurden. Außerdem sollten bei Spielen im Internet die Nutzungsbedingungen genau gelesen und auf versteckte Zusatzkosten geachtet werden. In Registrierungsformularen sollten so wenige Daten wie möglich eingegeben werden. Damit Eltern, Erzieher und Lehrer besser beurteilen können, bei welchen Spielen Vorsicht geboten ist, gibt der neue Informationsflyer einen schnellen Überblick. Außerdem enthält er Hinweise für die tägliche Spieldauer.

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Speziell Online-Spiele erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Doch gerade vermeintlich kostenlose Angebote entpuppen sich häufig als versteckte Kostenfallen. Huber: „Kostenlose Online-Spiele sind häufig nur Köder für Zusatzleistungen. Fiktive Welten erzeugen schnell hohe reale Kosten. Viele Anbieter nutzen kostenlose Spieleangebote als Werbung für teure Extras wie eine bessere Ausstattung. Damit muss Schluss sein. Deshalb setzt sich Bayern für empfindliche Bußgelder bei unerlaubter Werbung gegenüber Kindern ein. Denkbar wäre ein Betrag von 50.000 Euro.“ Um den Überblick über die Kosten zu behalten, ist es bei Kindern und Jugendlichen prinzipiell ratsam, Prepaid-Kreditkarten zu verwenden.

Quelle: stumv.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.