München:

Huber: Verbraucherschutz braucht Information und staatliche Kontrolle – Schwerpunktkontrollen zur Kindersicherheit / Neue Online-Plattform zum Verbraucherschutz

Der Freistaat setzt sich mit Nachdruck für einen besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen in der realen und digitalen Welt ein. Das betonte der
Bayerische Verbraucherschutzminister Dr. Marcel Huber: „Wirkungsvoller Verbraucherschutz braucht ein enges Zusammenspiel von Verbraucherinformation und staatlicher Kontrolle. Bei Kindern besteht ein besonderes Schutzbedürfnis. Es ist unsere Verantwortung, die Schwächsten der Gesellschaft vor Gefahren zu bewahren. Eltern müssen sich darauf verlassen können, dass Produkte für Kinder den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Das wollen wir mit strengen Kontrollen sicherstellen.“ Im Rahmen des neuen Jahresthemas „Spielzeugsicherheit“ werden dazu bayernweit Schwerpunktkontrollen durchgeführt. Dabei wird Spielzeug auf mögliche Gefährdungen überprüft. Im Zentrum der Kontrollen stehen Herstellermessen. Denn gefährliche Spielwaren sollen bereits aus dem Verkehr gezogen werden, bevor sie in den Handel gelangen. Zusätzlich wird im Rahmen einer bayernweiten Marktüberwachungsaktion die Sicherheit von Produkten im Umfeld von Kindern untersucht – vom kindersicheren Verschluss bei Kinder-Skihelmen bis hin zu Bettgittern für Kinderbetten. Dabei wird im Internet und im Handel kontrolliert, ob für Kinder gefährliche Produkte auf dem Markt sind. Zusätzlich werden Testkäufe durchgeführt und die Produkte im Labor auf ihre Sicherheit geprüft.

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Der Schutz von Kindern und Jugendlichen soll auch in der digitalen Welt verstärkt werden. Huber: „Anbieter von Online-Spielen verschleiern häufig geschickt die realen Kosten: Sie locken Kinder mit kostenlosen Online-Spielen, die kostenpflichtigen Zusatzangebote folgen dann im Kleingedruckten.“ Um derartige Praktiken zukünftig wirksam zu unterbinden, fordert Bayern vom Bund die Einführung eines Bußgeldes bei unerlaubter Werbung gegenüber Kindern. Auch beim Datenschutz spielen Kinder und Jugendliche eine wichtige Rolle. „Bayern setzt sich besonders für strengere Datenschutzstandards bei Kindern und Jugendlichen im Internet ein. Wir brauchen zukünftig ein generelles Verbot, die Daten von Minderjährigen zu Werbezwecken und zur Erstellung von Persönlichkeitsprofilen zu nutzen. Dazu muss vor allem die Europäische Datenschutz-Grundverordnung endlich verabschiedet werden“, so Huber.

Um alle für die Verbraucher relevanten Informationen leicht zugänglich zu machen, wurde eine neue Online-Plattform gestaltet (www.verbraucherkompass.bayern.de). Huber: „Künftig müssen sich Verbraucher nur noch eine Internetseite merken. Die Plattform ist ein bürgerfreundlicher Kompass für die Verbraucher im Alltagsdschungel.“ Eingebunden sind vor allem das bewährte Verbraucherportal VIS Bayern sowie ein Online-Wegweiser. Daneben wurde ein neues Verbraucher-Bildungsportal freigeschaltet. Es bietet einen schnellen Überblick über die bayernweit angebotenen Vorträge, Seminare und Workshops vor allem in den Bereichen Finanzanlage und Datensicherheit. Zusätzlich wurde eine Verbraucherhotline eingerichtet, erreichbar unter 089-12 22 20.

Quelle:stmuv.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.