München:

Bayerns Justizminister fordert auf der Justizministerkonferenz ein Ende der Benachteiligung von Gefangenen in der Arbeitslosenversicherung / Bausback: „Ungleichbehandlung beenden und Bundesagentur durch eine klare gesetzliche Vorgabe dazu bewegen, zur bisherigen Handhabung zurück zu kehren!“
Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback macht sich auf der Justizministerkonferenz am 25./26. Juni 2014 in Binz für Verbesserungen bei der Berechnung von Versicherungszeiten der Strafgefangenen in der Arbeitslosenversicherung stark. Bausback: „Gefangene, die in der Haft arbeiten, sind seit 1977 in die Arbeitslosenversicherung einbezogen. Nach über drei Jahrzehnten hat die Bundesagentur für Arbeit ihre Praxis bei der Berechnung der Versicherungszeiten geändert. Während bei nicht inhaftierten Arbeitnehmern auch weiterhin arbeitsfreie Samstage, Sonntage und Feiertage als Anwartschaftszeit zählen, soll dies bei Gefangenen plötzlich nicht mehr so sein.“

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„Das hat zur Folge, dass ein Gefangener 365 Tage durcharbeiten muss, um binnen eines Jahres dieselbe Anwartschaftszeit zu erfüllen wie ein Beschäftigter in Freiheit“, so Bayerns Justizminister. Bausback weiter. „Das ist eine mit Händen zu greifende Ungleichbehandlung von Gefangenen, die nur deren Resozialisierung erschwert und zu Mehrbelastungen der Sozialhilfeträger führt. Wir müssen die Bundesagentur durch eine klare gesetzliche Vorgabe dazu bewegen, wieder zur bisherigen Handhabung zurück zu kehren!“

 

Bausback: „Gelungene Resozialisierung ist der beste Opferschutz. Die sollten wir nicht durch eine Benachteiligung arbeitender Gefangener bei der Berechnung ihrer Versicherungszeiten in der Arbeitslosenversicherung erschweren – im Interesse der Gefangenen und der Allgemeinheit!“
Quelle:stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.