München:

Justizminister stellt Statistik zu bayerischen Zeugen-betreuungsstellen vor / Bausback: „Betreuung von Zeugen wichtiges Element im Einsatz für Opferschutz!“
Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback hat heute die aktuelle Statistik der bayerischen Zeugenbetreuungsstellen für das Jahr 2013 vorgestellt. Bausback aus diesem Anlass: „In gut 7.200 Fällen haben sich Zeugen an die bei allen unseren Amts- und Landgerichten bestehenden Stellen zur Betreuung von Zeugen gewandt. Zeugen haben in gerichtlichen Verfahren eine ganz wichtige Rolle. Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Wahrheitsfindung. Deshalb ist es wichtig, dass sie sowohl vor als auch während des Verfahrens kompetente Ansprechpartner vor Ort haben, die ihre Fragen beantworten und sie ganz konkret, zum Beispiel durch die Betreuung ihrer Kindern während der Aussage, unterstützen.“

knast

 

Der Schwerpunkt der bei den Zeugenbetreuungsstellen erbetenen Hilfe lag im Jahr 2013 mit 4.764 Fällen wie in den Vorjahren eindeutig bei der Beantwortung allgemeiner Fragen, insbesondere zum Verfahrensablauf und zur Zeugenentschädigung. In 1.987 Fällen standen die Angst vor der Vernehmung bzw. vor Repressalien durch den Angeklagten oder andere Zeugen im Zentrum der Beratung. 486 mal kamen die Zeugenbetreuer als „Babysitter“ bei der Betreuung von Kindern zum Einsatz.

 

Bayerns Justizminister: „Eine Zeugenaussage ist oft auch belastend. Viele Zeugen sind zum Beispiel mit den Verfahrensabläufen vor Gericht nicht vertraut und unsicher, was genau sie erwarten wird. Wir freuen uns, wenn sie sich dann an unsere Zeugenbetreuungsstellen wenden und wir so Unklarheiten und Sorgen ausräumen können.“ Bausback weiter: „Besonders schwierig ist die Situation häufig für diejenigen Zeugen, die selbst Opfer einer Straftat geworden sind und nun im Prozess gegen ihren Peiniger aussagen müssen. Schon im Vorfeld des Termins haben sie viele Fragen und Sorgen, mit denen wir sie nicht alleine lassen wollen. Unsere Zeugenbetreuungsstellen sind hier wichtige Anlaufstellen. Eine gute Betreuung von Zeugen ist ein Baustein bei unserem Einsatz für wirksamen Opferschutz. Unseren Mitarbeitern, die in den Zeugenbetreuungsstellen im Einsatz sind, möchte ich deshalb sehr herzlich danken!“
Quelle: stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.