Prag – München:

Bausback: „Zusammenarbeit bei der Drogenbekämpfung hat höchste Priorität!“
Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback hat in Prag seine tschechische Amtskollegin, die Justizministerin der Tschechischen Republik Prof. Dr. Helena Válková, getroffen, um sich über die Vertiefung der Zusammenarbeit beider Länder bei der Kriminalitätsbekämpfung auszutauschen. Bausback aus diesem Anlass: „Gerade in einem Europa mit offenen Grenzen ist es wichtig, dass wir auch in der Rechtspolitik den Blick über die Landesgrenzen hinaus richten und uns mit unseren europäischen Partnern austauschen. Deswegen war es mir ein wichtiges Anliegen, hier in Prag meine tschechische Amtskollegin zu treffen und mit ihr in dieser wundervollen Stadt und in so angenehmer Atmosphäre sprechen zu können. Dabei stand vor allem der Kampf gegen die grenzüberschreitende Drogenkriminalität, insbesondere die Bekämpfung von Crystal, im Mittelpunkt. Denn Crystal ist in Deutschland inzwischen zur gefährlichsten Trend-Droge geworden und hat in vielen Teilen der Bundesrepublik andere Betäubungsmittel verdrängt.“

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Hintergrund: Crystal ist ein extrem gesundheitsschädliches Metamphetamin. Neben starken psychischen Nebenwirkungen wie Panikattacken und Halluzinationen führt es schon nach kurzzeitigem Konsum zu einem körperlichen Verfall von nahezu unvorstellbarem Ausmaß. Wie aus der erst vor kurzem vom Bundeskriminalamt und der Drogenbeauftragten der Bundesregierung vorgestellten Rauschgiftlage für 2013 deutlich wird, setzt sich der Trend von steigenden Sicherstellungsmengen und Fällen von Crystal in Deutschland weiter fort. War Crystal 2005 noch weitgehend unbekannt, wurden im vergangenen Jahr bundesweit in 3.847 Sicherstellungsfällen über 77 Kilogramm Crystal beschlagnahmt. Der Großteil dieses für den deutschen Markt bestimmten Crystals stammt aus der Produktion illegaler Rauschgiftlabore der Tschechischen Republik. Crystals wird dabei unter anderem auf den sog. „Asia-Märkten“ in den zu Deutschland grenznahen Städten der Tschechischen Republik illegal gehandelt und von dort aus über die Grenze eingeführt.

Quelle:stmj.bayern.de

 

Bayerns Justizminister weiter: „Für den Kampf gegen Crystal brauchen wir eine intensive grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Polizei und Staatsanwaltschaft in Bayern und Tschechien. Deshalb pflegen wir hier bereits seit Jahren auf der Ebene der bayerischen und tschechischen Staatsanwaltschaften einen regelmäßigen und institutionalisierten Austausch.“

 

Beide Minister bekräftigen, dass die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Drogenbekämpfung höchste Priorität habe und ein ganzheitliches Vorgehen unter Einbindung aller zuständigen Stellen, auch zur Bekämpfung der Ursachen, erfordere. Bausback: „Es freut mich sehr, dass wir uns einig waren: Klares Ziel der Zusammenarbeit muss es sein, den Verfolgungsdruck auf die Täter auf beiden Seiten der Grenze weiter zu erhöhen. Das erfordert ein besonderes Augenmerk auf die Intensivierung des Informationsaustauschs und gemeinsame Kontrollen. Daneben gilt es aber vor allem, das Problem an der Wurzel zu packen und die illegalen Produktionsstätten anzugehen.“ Einen wesentlichen Beitrag zur Eindämmung der Crystal-Produktion könne zudem auch eine Begrenzung der Verfügbarkeit von dafür benötigten Grundstoffen leisten, indem der Handel mit entsprechenden Medikamenten oder entsprechender Hilfsstoffe reglementiert wird, so dass diese nicht mehr am Markt frei erworben werden können.

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.