Berlin:

Der Frühling ist da! Zeit, für Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt die Initiative „Bienen füttern“ zu starten. „Wir brauchen mehr bienenfreundliche Pflanzen in unseren Gärten und auf den Balkonen. Wir alle können etwas tun für den Schutz der Bienen“, sagte Schmidt heute bei der Präsentation der Initiative in Meckenheim bei Bonn.

honig

Ziel der neuen Initiative ist es, die Bevölkerung für die Bedeutung der Bienen zu sensibilisieren, Ängste zu nehmen und mehr bienenfreundliche Blühpflanzen auf Balkone, Terrassen oder in die Gärten zu bringen. Bundesminister Schmidt sagte: „Bienen sind nicht nur wichtig für die Honigproduktion, sondern auch für Ernteerträge und Artenvielfalt. Wir unterstützen als Ministerium die Imkerei in Deutschland, setzen uns für einen bienenfreundlicheren Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ein und fördern Forschungsprojekte. Mit der Initiative „Bienen füttern“ machen wir es Verbrauchern jetzt einfacher, bienenfreundliche Pflanzen im Geschäft zu erkennen.“

Die Initiative geht neue Wege, indem sie verschiedene Partner zusammenbringt, die für mehr Bienenschutz in Deutschland sorgen: der Handel wird vertreten vom Verband Deutscher Garten-Center e.V. (VDG), die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. (DGG) kümmert sich um das ökologische Gleichgewicht und Gartenkultur in Deutschland, der Deutsche Imkerbund e.V. bringt die Perspektive von zehntausenden Imkern ein. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt vom LAVES – Institut für Bienenkunde Celle sowie Expertinnen und Experten des Bundesministeriums.

Peter Botz, Präsident des Verbands der Deutschen Garten-Center (VDG), sagte: „Gerade bei jungen Menschen erleben wir, dass blühende Balkone, Gärten oder Flächen mitten in der Großstadt wieder stark im Kommen sind. Unsere Aktion will alle dazu ermuntern, selbst einen Beitrag zu leisten, um Bienen ein vielfältiges Blütenbuffet zu bereiten. Wir wollen unser Angebot bienenfreundlicher Pflanzen deutlich erweitern. Das ist aktiver Bienenschutz – ob in der Großstadt oder auf dem Land.“

Bundesminister Schmidt präsentierte ebenfalls die vollständig überarbeitete Bienen-App des BMEL. „Mit dieser App kann der Pflanzenfreund nun noch leichter erkennen, welche Pflanzen gute Nahrung für Bienen sind. Ich finde es besonders gelungen, was man mit dieser App alles über Bienen lernen kann“, so Schmidt. Die App bietet ein Lexikon mit über 100 Pflanzen und Pflegetipps und klärt über Bienen, Hummeln und Co. auf. Nutzer können ihr Wissen mit einem Quiz testen oder über die Fotofunktion „Bee my friend“ Grüße verschicken und neue Bienenfreunde gewinnen. „Bienenschutz geht uns alle gemeinsam etwas an, und ich hoffe, dass die Bienen-App ein neuer Download-Hit werden wird.“

Politik zum Bienenschutz: Forschen und fördern
Die Initiative ist nur eine von mehreren Säulen, um für gute Nahrungsgrundlagen und gesunde Bienen der rund 750.000 Bienenvölker in Deutschland zu sorgen. Auch bei den anderen Projekten gilt: Bienenschutz geht nur gemeinsam. Einen Überblick schafft das europaweit einzigartige Deutsche Bienenmonitoring der Bundesregierung und der Bundesländer, um z.B. Winterverluste, Krankheiten oder die Rolle von Pflanzenschutzmitteln zu erforschen. Neben Förderungen für Imker ermöglichen innovative Projekte eine GIS-basierte Bestäubungsbörse dass Landwirte und Imker sich enger abstimmen, um sich entlang der Felder um bienenfreundliche Pflanzenangebote zu kümmern.

Die aktuelle Bienen-App des BMEL ist kostenfrei in den einschlägigen App-Stores erhältlich (neue Version für Apple iOS ab sofort, ab Anfang Mai für Android-Smartphones).

Quelle: bmel.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.