Deggendorf

Nach 25 Jahren findet wieder eine Landesgartenschau in Niederbayern statt. Die Landesgartenschau in Deggendorf stellt dabei die Donau als prägenden Lebens- und Naturraum für die Stadt in den Mittelpunkt. Auf der Eröffnungspressekonferenz betonte der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber: „Gartenschauen sind grüne Oasen in den Städten und bringen damit die Natur zu den Menschen. Sie schaffen neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere und gleichzeitig attraktive Erholungsanlagen für die einheimische Bevölkerung. Dadurch verbessern sie dauerhaft die Lebensqualität.“ Unter dem Motto „Ufer verbinden, Grenzen überwinden“ wurde bei der Landesgartenschau Deggendorf ein Konzept umgesetzt, in dessen Rahmen das zentral gelegene Gebiet zwischen der Deggendorfer Altstadt und der Donau neu gestaltet und begrünt wurde. Auf rund 17 Hektar wurden 450 Bäume, 3.900 m² Sommerblumen in 200 verschiedenen Sorten und 80.000 Tulpen gepflanzt. Außerdem wurden 2.000 m² Staudenflächen geschaffen und im Stadthallenpark ein historischer Rosengarten angelegt. Auf dem bisher brachliegenden Gleisdreieck ist eine Streuobstwiese mit alten und regionalen Apfelsorten entstanden. „Wir wollen mit der Gartenschau die Neugier auf die Natur wecken. Die beispielhafte Gestaltung und Pflege von Grünflächen und Gärten kann die Bevölkerung direkt vor der Haustüre für Naturschutz und Landschaftspflege begeistern“, so Huber.

Wichtiges Element der Landesgartenschau in Deggendorf ist ein nachhaltiges Gesamtkonzept für das Donauufer. Dabei wird der Donaupark zur Promenade gestaltet und als landschaftlicher Uferpark mit Stadtstrand zum zentralen Naherholungsgebiet am Fluss. Darüber hinaus ist an der Ackerloh auf ehemaligen Parkplatzflächen eine neue Parklandschaft auf zwei Ebenen entstanden, die sich über eine Länge von rund 1,7 Kilometer erstreckt und den Abschluss der Innenstadt hin zur Donau bildet. Herzstück der Landesgartenschau ist die neue Fuß- und Radwegebrücke, die mit 465 Metern eine der längsten in Europa ist und die Stadtteile auf der rechten Donauuferseite mit der Stadtmitte verbindet. Im Zuge der Baumaßnahmen für die Gartenschau wurde auch der Hochwasserschutz auf der rechten Donauseite verbessert. Hier wurden rund 35 Hektar Retentionsflächen geschaffen. Das Bayerische Umweltministerium präsentiert in einem Pavillon zusätzlich eine eigens konzipierte Ausstellung zum Thema Hochwasserschutzkonzept für die niederbayerische Donau. Die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald führt ein Schulklassenprogramm mit Informationen über den Nationalpark durch. Dabei wird Schulklassen das Thema Wildnis und Artenvielfalt in der Region spielerisch näher gebracht.

blume

Die Landesgartenschau in Deggendorf öffnet am 25. April 2014 und endet am 5. Oktober 2014. Das Bayerische Umweltministerium förderte die Landesgartenschau mit 3,6 Millionen Euro. Durch Landes- und Regionalgartenschauen wurden in Bayern bislang über 404 Hektar dauerhafte Grün- und Erholungsflächen geschaffen. Das Bayerische Umweltministerium hat diese seit 1980 mit insgesamt 63 Millionen Euro gefördert.

Quelle: stmuv.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.