Berlin:

Justizminister präsentiert im Bayerischen Landtag sein Kulturgut-Rückgewähr-Gesetz / Bausback: „Es kann nicht sein, dass Ansprüchen der Opfer der Kunst-Raubzüge des nationalsozialistischen Terrorregimes nach unserem Recht achselzuckend Verjährung entgegengehalten werden kann! Wir müssen deshalb jetzt rasch liefern! Mein Vorschlag dazu liegt auf dem Tisch.“

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Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback erklärt anlässlich seines heutigen Berichts im Ausschuss für Verfassung, Recht und Parlamentsfragen des Bayerischen Landtags zu seiner Bundesratsinitiative für ein Kulturgut-Rückgewähr-Gesetz: „Ich habe mit dem Gesetzentwurf erstmals und bisher als einziger in Deutschland einen konkreten Vorschlag vorgelegt, wie den Opfern der Kunst-Raubzüge des nationalsozialistischen Terrorregimes dabei Hilfe geleistet werden kann, ihre Rechtsansprüche durchzusetzen. Und zwar ohne dass man dabei zugleich mit der Verfassung, insbesondere mit dem verfassungsrechtlichen Rückwirkungsverbot, in Konflikt kommt.“

Bausback weiter: „Dass mein Vorschlag hier genau den richtigen Weg beschreitet, zeigt sich schon an der widersprüchlichen Kritik daran. Was den einen nicht weit genug geht, halten die anderen schon für zu weitgehend und damit verfassungswidrig.“

Der Minister an die Opposition im Ausschuss gewandt: „Dieser Widerspruch spiegelt sich auch in den hier gestellten Fragen. Darin klingen Bedenken an der Rechtsstaatlichkeit des Gesetzentwurfs an, weil er für bereits abgeschlossene Sachverhalte gelte. Im selben Atemzug schwingt in den Fragen mit, der Gesetzentwurf bringe für die Betroffenen keine ausreichenden Fortschritte.“

„Entscheidend ist: Wir müssen das Verjährungsproblem endlich angehen“, so Bausback. „Vor dem Hintergrund der historischen Verantwortung Deutschlands kann es nicht sein, dass berechtigten Ansprüchen der Opfer oder ihrer Erben nach deutschem Recht achselzuckend Verjährung entgegen gehalten werden kann. Wie meine Gespräche etwa mit Vertretern Israels und der USA ergeben haben, wird das auch im Ausland so empfunden und sehr genau beobachtet, wie wir mit der Frage umgehen.“

Quelle: stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.