München:

226 Millionen Euro hat das bayerische Wirtschaftsministerium 2013 bereitgestellt, um Investitionen bayerischer Unternehmen zu unterstützen, die neue Arbeitsplätze schaffen oder bestehende sichern. Der Betrag war noch einmal um 11 Millionen Euro höher als im Vorjahr. „Wir haben Wort gehalten mit unserem Versprechen, Arbeit zu den Menschen zu bringen. Als Wirtschaftsministerin freue ich mich über das Rekordjahr 2013 in der bayerischen Regionalförderung. Die bayerische Regionalförderung unterstützt insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, die in strukturschwächeren Bereichen Bayerns investieren und dadurch Arbeitsplätze schaffen oder erhalten. Die Regionalförderung ist Bestandteil meiner aktuellen 3-i-Strategie für mehr Innovationen, Investitionen und internationale Wettbewerbsfähigkeit. Wir haben 695 Investitionsmaßnahmen bayerischer Unternehmen unterstützt. Dadurch sind 3.100 neue Arbeitsplätze entstanden, knapp 26.000 wurden gesichert. Das ist ein kraftvoller zusätzlicher Schub für Bayerns Wirtschaft“, so Wirtschaftsministerin Ilse Aigner.

1euro

Mit den regionalen Fördermitteln konnten Investitionen von deutlich über 1,5 Milliarden Euro angestoßen werden Die Unternehmen investierten überwiegend in neue Gebäude und Maschinen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit weiter zu verbessern. Aigner: „Die regionale Wirtschaftsförderung ist ein hervorragendes Instrument, um unsere Unternehmen wetterfest zu machen und vor Ort Arbeitsplätze zu schaffen.“ So begleitet jeder Euro Förderung sieben Euro an Investitionen bei den Unternehmen. Über 95 Prozent der Zuwendungen gingen in den Ländlichen Raum.

Die drei ostbayerischen Regierungsbezirke Oberfranken, Oberpfalz und Niederbayern haben im vergangenen Jahr von zusätzlichen 60 Millionen Euro für die Förderung von Investitionen großer Unternehmen profitiert. Ab Juli 2014 können große Unternehmen in den C-Fördergebieten der Gemeinschaftsaufgabe ,Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur‘ (GRW) entlang der tschechischen Grenze allenfalls noch sehr eingeschränkt gefördert werden. Deshalb hatte die Staatsregierung 2013 die Förderung zielgerichtet verstärkt.

Als Wirtschaftsministerin ist es mir besonders wichtig, dass dieses erfolgreiche Förderinstrument auf hohem Niveau über die gesamte Legislaturperiode fortgeführt wird. Die Stärkung von unternehmerischen Wachstumskräften und Haushaltskonsolidierung sind keine rivalisierenden Ziele“, betont Aigner.

Für Investitionen, die Arbeitsplätze schaffen oder sichern, können Unternehmen staatliche Zuschüsse zwischen zehn und 30 Prozent erhalten. Die Höhe der Förderung hängt von der Größe und dem Standort des Unternehmens ab. Beantragt werden können die Zuschüsse bei den jeweiligen Bezirksregierungen. Weitere Informationen können abgerufen werden unter www.stmwi.bayern.de/wirtschaft/regionale-wirtschaft.

Quelle: stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.