München:

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle: „Nominierungen zeigen sehr erfolgreiche Arbeit der Partnerschulen des Wintersports in Bayern“ – Neuer Vertrag baut Zusammenarbeit von Schule und Nachwuchsleistungssport weiter aus

Vier bayerische Schülerinnen und Schüler fahren im Team der deutschen Nationalmannschaft nach Sotschi. Katharina Althaus, Gianina Ernst, Andreas Wellinger (alle Skispringen) und Lisa Zimmermann (Ski Freestyle) sind Teil des heute vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) für die Olympischen Winterspiele nominierten Nationalteams. Die vier Schülerinnen und Schüler besuchen derzeit noch eine der beiden Eliteschulen des Wintersports in Bayern, das Gertrud-von-le-Fort Gymnasium Oberstdorf und die CJD Berchtesgaden. Ab dem 7. Februar 2014 werden sie in Sotschi auf Medaillenjagd gehen. „Die Nominierungen zeigen die sehr erfolgreiche Arbeit der Partnerschulen des Wintersports in Bayern“, freute sich Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle. Dieser Erfolg wird durch die große Anzahl ehemaliger Schülerinnen und Schüler aus Berchtesgaden und Oberstdorf im deutschen Nationalteam für Olympia 2014 noch unterstrichen. Ihre Namen lesen sich wie das Who-is-Who des deutschen Wintersports.
Unter ihnen sind beispielsweise Maria Höfl-Riesch, Victoria Rebensburg, Amelie Kober, Evi Sachenbacher-Stehle, Tobias Angerer, Johannes Rydzek, Severin Freund, Felix Loch und Natalie Geisenberger. Ludwig Spaenle betonte deshalb: „Schon die zurückliegenden Winterolympiaden haben die Leistungsfähigkeit der bayerischen Nachwuchsförderung eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Ein Großteil der deutschen Medaillengewinner kam stets aus Bayern. Schlüssel für diesen Erfolg sind die bayerischen Eliteschulen des Wintersports in Berchtesgaden und Oberstdorf.“

Neuer Vertrag entwickelt System der Partnerschulen des Wintersports weiter

Damit die Medaillengewinner von morgen auch in Zukunft in Bayern optimale Voraussetzungen vorfinden, haben das Bayerische Kultusministerium und der Deutsche sowie der Bayerische Skiverband zum Jahreswechsel eine neue vertragliche Vereinbarung geschlossen, in der sie die weitere Zusammenarbeit im Projekt „Partnerschulen des Wintersports“ verabreden. Kultusminister Ludwig Spaenle unterstreicht: „Wir wollen den erfolgreichen Weg der Partnerschulen des Wintersports in Bayern langfristig und nachhaltig weiter unterstützen. Auch deshalb erstreckt sich die Mindestlaufzeit des neuen Vertrags über die kommenden beiden Olympiazyklen hinweg bis zum Schuljahr 2020/2021.“
Auch Miriam Vogt, Präsidentin des Bayerischen Skiverbands und Vizepräsidentin des Deutschen Skiverbands, zeigte sich angesichts der Unterzeichnung erfreut: „Mit der Vertragsunterzeichnung nehmen der Bayerische Skiverband und der Deutsche Skiverband ihre federführende Funktion im Projekt der Partnerzentren des Wintersports stellvertretend für die bayerischen Wintersportverbände wahr. Der Vertrag ist deshalb sowohl für den Skisport, wie auch für den Eis- und Kufensport von außerordentlicher Bedeutung.“

Berchtesgaden und Oberstdorf als zentrale Eliteschulstandorte

Der nun unterzeichnete Vertrag knüpft inhaltlich an den bereits seit Juli 2008 bestehenden an. Zum einen bezieht der Vertrag alle bayerischen Wintersportregionen durch die Partnerschulen des Wintersports systematisch mit in die Nachwuchsförderung ein. Jungen bayerischen Wintersporttalenten der Jahrgangsstufen 5 bis 8 wird es so ermöglicht, zunächst heimatnah Schule und Leistungssport gut miteinander zu vereinbaren. Zum anderen schärft der Vertrag das Profil der beiden zentralen Eliteschulstandorte in Berchtesgaden und Oberstdorf. Bayern bekennt sich somit einmal mehr sowohl aus schulischer als auch aus leistungssportlicher Sicht zum Konzept, herausragende Talente ab der 9. Jahrgangsstufe an einem Stützpunkt zusammenzubringen und dort gezielt professionell zu fördern.

Kultusminister wünscht Sportlern erfolgreiche Wettkämpfe

Abschließend wünschte Kultusminister Ludwig Spaenle allen deutschen Sportlerinnen und Sportlern erfolgreiche und verletzungsfreie Wettkämpfe: „Als bayerischer Kultusminister drücke ich natürlich vor allem den bayerischen Schülerinnen und Schülern die Daumen. Es ist eine herausragende Auszeichnung, bereits am Anfang der Sportlerkarriere an den Olympischen Spielen teilnehmen zu dürfen und damit beim bedeutendsten Wintersportereignis der Welt Deutschland und Bayern zu vertreten. Darauf ist ganz Bayern stolz.“
Quelle: tmbkwk.bayern.de

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.