München:

Verbesserung der strafrechtlichen Möglichkeiten im Kampf gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution / Bayerns Justizminister Bausback: „Staatsanwälten die nötigen strafprozessualen Instrumente an die Hand geben und auch die Freier in den Blick nehmen!“

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Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback fordert Verbesserungen der strafrechtlichen Instrumente im Kampf gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution: „Wer der sexuellen Ausbeutung von Frauen, die jeden Tag mitten in unserem Land und vor unseren Augen stattfindet, effektiv entgegen treten will, muss auch die Freier in den Blick nehmen. Diejenigen, die sich wissentlich und willentlich zu sexuellen Zwecken die Zwangslage von Opfern von Menschenhandel und Zwangsprostitution zu Nutze machen, müssen in den Fokus unserer Staatsanwälte rücken“, so Bausback, der als CSU-Vertreter eine entsprechende Vereinbarung in den Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD mit hineinverhandelt hat, aus Anlass der aktuellen Diskussion innerhalb der CSU im Vorfeld der Klausurtagung der CSU-Landesgruppe in Wildbad Kreuth. Der Minister weiter: „Angebot und Nachfrage stehen natürlich auch in diesem Bereich in einem Zusammenhang. Also gilt: Was die Nachfrage mindert, entzieht den Hintermännern von Menschenhandel und Zwangsprostitution die Geschäftsgrundlage – und hilft den Opfern.“

Bausback befürwortet zudem eine Aufnahme von Handlungen der Zuhälterei in den Katalog der Straftaten, zu deren Aufklärung eine Telekommunikationsüberwachung angeordnet werden kann: „Hinter Zuhälterei verbirgt sich häufig genug nichts anderes als organisierte Kriminalität. Der müssen auch die Strafverfolgungsbehörden mit den nötigen strafprozessualen Mitteln entgegen treten können. Und dazu gehört auch die grundsätzliche Möglichkeit, die Telekommunikation zu überwachen.“

Quelle:stmj.bayern.de

Von redaktion

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.