München:

40 Schülervertreter aller Schularten erarbeiten gemeinsam Schwerpunkte für ihre neue Amtszeit – zweitägige Arbeitstagung in München – Staatssekretär Eisenreich trifft Schüler zum Gedankenaustausch
Die neue Spitze des Landesschülerrates steht fest: 40 Bezirksschülersprecher aller bayerischen Schularten haben in München ihre sechs Sprecher und deren Stellvertreter neu gewählt. Sie legten bei ihrem zweitägigen Treffen, das heute zu Ende ging, zugleich die Schwerpunkte für ihre Arbeit im kommenden Jahr fest. Sie wollen sich dafür einsetzen, das Ansehen der Mittel- und Förderschulen in der Gesellschaft zu verbessern. Auch eine Stärkung des Englisch-Unterrichts vor allem an den Berufsschulen liegt ihnen am Herzen, um den Übergang in die Arbeitswelt oder an die Berufsoberschule weiter zu verbessern. Zudem wollen sich die Schülervertreter für eine vertiefte Präventionsarbeit im Bereich des Drogenmissbrauchs an Schulen engagieren.

schule

Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich traf die Schülervertreter im Rahmen ihrer Arbeitstagung zu einem Gedankenaustausch. In einem offenen Gespräch diskutierten die Schülerinnen und Schüler mit ihm ihre konkreten Anliegen wie die Vereinbarkeit von Schule und Engagement im Landesschülerrat oder Verhaltensweisen im Fall eines Mobbingvorfalls an der eigenen Schule. Gleichzeitig sprachen sie sich dafür aus, den Landesschülerrat und seine Mitwirkungsmöglichkeiten unter den bayerischen Schülerinnen und Schülern noch bekannter zu machen.

Seit dem 1. August 2008 ist der Landesschülerrat gesetzlich im Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetz (BayEUG) verankert. Er vertritt derzeit rund 1,7 Mio. Schülerinnen und Schüler aller Schularten in Bayern. Bei wichtigen allgemeinen Anliegen des Schulwesens hat er ein Informations- und Anhörungsrecht und kann gegenüber dem Bildungsministerium Vorschläge und Anregungen formulieren.

Die neuen Landesschülersprecher und ihre Stellvertreter:

Berufliche Schulen:

1. Landesschülersprecher:
Burak Sahin, Staatliche Berufsschule II Aschaffenburg
2. Landesschülersprecher:
Josua Tsiaousidis, Berufsfachschule für Krankenpflege Bamberg

FOS/BOS:

1. Landesschülersprecher:
Simon Till, Staatliche Fachoberschule Altötting
2. Landesschülersprecher:
Fabio Franly De Souza Santos, Städtische Fachoberschule Nürnberg

Förderschulen:

1. Landesschülersprecher:
Johann Temnikor, Edith-Stein-Schule, Privates Förderzentrum Unterschleißheim
2. Landesschülersprecher:
Tobias Pawelkowicz, Dominikus -Savio-Schule, Privates Sonderpädagogisches
Förderzentrum Pfaffendorf

Gymnasien:

1. Landesschülersprecher:
Julian Fick, Franken-Landschulheim Schloß Gaibach
2. Landesschülersprecher:
Luis Arturo Vasquez-Perez, Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium Bayreuth

Mittelschulen:

1. Landesschülersprecher:
Cedrigue Makoma, Mittelschule Landshut-Schönbrunn
2. Landesschülersprecher:
Sebastian Hinsche, Mittelschule Buchloe

Realschulen:

1. Landesschülersprecherin:
Hannah Beutler, Realschule Maria Stern Nördlingen
2. Landesschülersprecherin:
Annabell Koch, Ruth-Weiss-Realschule Aschaffenburg

Fotos der neuen Landesschülersprecher können ab sofort unter http://www.km.bayern.de/schueler/schule-und-mehr/smv.html kostenfrei heruntergeladen werden.

Kathrin Gallitz, Stellv. Pressesprecherin, 089 2186-2108

Quelle:stmbkwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.