Berlin:

Die Bundesregierung hat heute im Kabinett den Jahresbericht zum Stand der Deutschen Einheit 2013 beschlossen.

Im Bericht für den Deutschen Bundestag werden die weiteren Fortschritte bei der Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse dargestellt. Im Blickfeld stehen in diesem Jahr neben ökonomischen andere wohlstandsrelevante Aspekte wie Verteilungsfragen, Bildung, demokratische Teilhabe, Natur und Kultur.

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Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich begrüßt die positive Entwicklung in den neuen Bundesländern: „Wir können feststellen, dass sich der materielle Wohlstand in den vergangenen Jahren in den neuen Ländern weiter deutlich verbessert hat. Dies ist ein Ergebnis des voranschreitenden wirtschaftlichen Angleichungsprozesses.“ Hierzu verwies der Minister auf die Zuwächse beim Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner und bei den verfügbaren Einkommen sowie auf die niedrigste Arbeitslosenquote seit gut zwanzig Jahren.

Zugleich machte er deutlich, dass die Zielsetzung der Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse innerhalb Deutschlands mehr umfasse als eine Angleichung des materiellen Wohlstands: „Entscheidend ist, das Entwicklungspotenzial jeder Region gezielt zu fördern“, so der Bundesinnenminister. „“Die neuen Länder haben zum Beispiel ein reiches Natur- und Kulturkapital zu bieten, das für die touristische Entwicklung relevant ist. Sie sind allerdings besonders betroffen vom demografischen Wandel und müssen neue Konzepte im Bereich der Daseinsvorsorge entwickeln, die ein lebenswertes Umfeld sicherstellen. Von diesen Erfahrungen können andere Regionen in Deutschland lernen.““

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer Dr. Christoph Bergner ergänzt, dass der „Aufbau Ost“ nicht als beendet bezeichnet werden könne: „“Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass die neuen Länder noch nicht in allen Bereichen zu den westdeutschen Ländern aufschließen konnten““, so Dr. Bergner. „“Die Löhne und Gehälter liegen immer noch bei etwa 80 Prozent der westdeutschen Gehälter. Die Arbeitslosenquote betrug 2012 zwar 10,7 Prozent, ist aber fast doppelt so hoch wie in den alten Bundesländern. Der wirtschaftliche Angleichungsprozess braucht einfach Zeit.““

Der Jahresbericht benennt eine weitere Stärkung der Wachstumsdynamik, Innovationskraft und Internationalisierung der Wirtschaft als klare Handlungsschwerpunkte. Er thematisiert auch eine Reihe anderer Aspekte, die die Lebenswirklichkeit der Menschen positiv beeinflussen können und denen Rechnung getragen werden muss. Betont wird das Erfordernis der weiteren Aufarbeitung des SED-Unrechts, um einer Verharmlosung und Verklärung der SED-Diktatur entgegen zu wirken. Fazit des Ostbeauftragten ist deshalb: „“Ostdeutschland muss auch weiterhin im politischen Fokus bleiben.“

Quelle:bva.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.