Nürnberg:
Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer hat die Tourismusakteure zum Bayerischen Tourismustag in die Frankenmetropole Nürnberg eingeladen. Unter dem Motto ‚Unser Wirtshaus – ein Kulturgut im Wandel‘ beschäftigen sich die Vertreter der weiß-blauen Tourismuswirtschaft und -politik mit der traditionsreichen Institution des bayerischen Wirtshauses. Pschierer betont: „Das Wirtshaus mit seiner Geschichte, Tradition und gesellschaftlichen Bedeutung ist aus Bayern nicht wegzudenken. Es ist fester Bestandteil unserer gelebten bayerischen Kultur und hat unser Gemeinschaftsgefühl geprägt. Denn es ist nicht nur Ort des kulinarischen Genusses, sondern erfüllt darüber hinaus eine soziale Funktion. Ob Familienfeiern, Meinungsaustausch oder geselliges Beisammensein – im Wirtshaus kommt der gesamte Ort zusammen. Es stiftet Gemeinschaft und Identität. Diese Sinnstiftung macht das traditionelle Wirtshaus zum Erfolgsfaktor für den Bayerntourismus.“

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Anknüpfend daran setzt der Bayerntourismus in seinen Marketingaktionen auf die Emotionen und das Image des Freistaates bei seinen Gästen, dabei besonders bei den jüngsten Kampagnen ‚Bayern.MeinWinterLichtBlick‘ und ‚Leben.Fühlen.Bayern‘. Teil davon ist auch das traditionelle Wirtshaus und die bayerische Wirtshauskultur. Pschierer verspricht: „Ich setze mich deshalb dafür ein, das Kulturgut Wirtshaus auch in Zukunft zu bewahren.“

Die traditionellen bayerischen Wirtshäuser stehen vor allem auf dem Land allerdings vor großen, zum Teil existenzbedrohenden Herausforderungen. Daher geht Prof. Hans Hopfinger, Inhaber des Lehrstuhls für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, in seinem Vortrag ‚Genuss mit Geschichte – Die Wirtshauskultur in Bayern im Wandel‘ insbesondere auf die wirtschaftlichen Problemstellungen der bayerischen Wirtshäuser ein. Erfolgreiche Geschäftsmodelle zeigen die beiden Praxisbeispiele aus Rödental (‚Der Grosch – Gastlichkeit seit 1425‘) und aus Altenau (‚Ein Dorf wird Wirt‘). Einen humoristischen Beitrag zum Tourismustag liefert der bekannte Kabarettist Django Asül mit seinen Erkenntnissen zum ‚Urlaub in Bayern – die wahre Erleuchtung‘.

Der Bayerische Tourismustag ist das jährliche Branchentreffen der Tourismusakteure des Freistaats. Er findet abwechselnd in München und Nürnberg statt. Veranstalter ist das Bayerische Wirtschaftsministerium. Über 600 Besucher aus allen Tourismusregionen nehmen in diesem Jahr teil.

Weitere Informationen zum Programm des Bayerischen Tourismustags 2013 und zusätzliche Inhalte sind im Internet unter folgender Adresse zu finden: www.stmwmet.bayern.de/tourismus/bayerischer-tourismustag.

Quelle: stmwivt.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.