Würzburg – München

Bausback: „Ambulante forensische Nachsorgeeinrichtung für Sexualstraftäter im Bezirk des Oberlandesgerichts Bamberg wird gebraucht und angenommen!“

Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback erklärt anlässlich der Unterzeichnung des Vertrages zur Verlängerung des Projekts der Psychotherapeutische Fachambulanz für Sexualstraftäter Würzburg durch das Justizministerium: „Der bisherige Betrieb der Fachambulanz hat klar und deutlich gezeigt, was auch eine wissenschaftliche Begleituntersuchung bestätigt hat: Die ambulante forensische Nachsorgeeinrichtung für Sexualstraftäter im Bezirk des Oberlandesgerichts Bamberg wird gebraucht und angenommen. Bisher wurden 74 frühere Täter therapeutisch betreut. Deshalb geben wir der Ambulanz mit diesem Vertrag jetzt eine langfristige Grundlage.“

Die Fachambulanz für Sexualstraftäter in Würzburg wurde am 14. Februar 2011 eröffnet. Das vom Caritasverband der Diözese Würzburg e.V. betriebene und vom Freistaat Bayern finanzierte Projekt wird jetzt um zwölf Jahre verlängert. Es erfasst vor allem aus dem bayerischen Justizvollzug entlassene Sexualstraftäter, denen vom Gericht die Weisung erteilt wurde, sich einer Therapie zu unterziehen. Die Würzburger Fachambulanz ist Teil eines Projekts, in dem die Justiz in Bayern seit dem Jahr 2008 bereits drei Psychotherapeutische Fachambulanzen für Sexualstraftätern in München, Nürnberg und Würzburg und eine Psychotherapeutische Fachambulanz für Gewaltstraftäter in München geschaffen hat. Der Aufbau weiterer Fachambulanzen für Gewaltstraftäter in Nürnberg und Würzburg ist geplant.

knast

Bayerns Justizminister: „Die Ambulanzen sind ein wichtiger Baustein zum Schutz der Menschen vor Sexual- und Gewaltstraftaten. Es geht darum, die ambulante therapeutische Versorgung der Verurteilten nach der Haftentlassung zu verbessern und damit ihre Reintegration in die Gesellschaft zu fördern und Rückfälle so gut es geht zu verhindern. Das dient nicht nur den früheren Tätern. Das ist purer Opferschutz.“

Quelle: stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.